Düsseldorf: Darum wurden in Garath falsche Stimmzettel ausgeteilt

Düsseldorf : Darum wurden in Garath falsche Stimmzettel ausgeteilt

Was ist passiert? In Garath kam es am Wahltag zu einer Panne: 238 falsche Stimmzettel wurden dort in der Zeit von 8 bis 11 Uhr ausgegeben. Erst als ein Wähler merkte, dass auf seinem Wahlbogen nicht die Kandidaten seines Wahlkreises aufgelistet waren, fiel der Fehler auf. Wie kam es dazu? Der Wahlbezirk in Garath hat die Nummer 106. Vor der Wahl hat der dortige Wahlvorstand festgestellt, dass es nicht genügend Stimmzettel gibt, und beim Wahlamt neue angefordert.

Was ist passiert? In Garath kam es am Wahltag zu einer Panne: 238 falsche Stimmzettel wurden dort in der Zeit von 8 bis 11 Uhr ausgegeben. Erst als ein Wähler merkte, dass auf seinem Wahlbogen nicht die Kandidaten seines Wahlkreises aufgelistet waren, fiel der Fehler auf. Wie kam es dazu? Der Wahlbezirk in Garath hat die Nummer 106. Vor der Wahl hat der dortige Wahlvorstand festgestellt, dass es nicht genügend Stimmzettel gibt, und beim Wahlamt neue angefordert.

Dabei hat er laut Informationen der Stadt Stimmzettel "für den 106er" bestellt - und dann statt Unterlagen für den Wahlbezirk 106 im Wahlkreis 107 Bögen für den Wahlkreis 106, also den Stadtnorden, bekommen. Was sind die Folgen? Die Zweitstimmen der Zettel sind gültig, sie sind nicht abhängig vom Wahlkreis. Die Erststimmen sind ungültig. Hätte es nun einen Unterschied von wenigen hundert Stimmen zwischen Sylvia Pantel (CDU) und ihrem Hauptkontrahenten Andreas Rimkus (SPD) gegeben, hätte vielleicht im Wahlkreis neu gewählt werden müssen.

Das Ergebnis der Erststimmen ist jedoch eindeutig: Pantel siegte mit 47.950 zu 38.727 Erststimmen. Rimkus wird also wohl keine Beschwerde einlegen. Schließlich zieht er über die Liste ins Parlament ein. (lai)

(RP)
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