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Corona-Zahlen Düsseldorf: Inzidenz mit dritthöchstem Wert bundesweit

Corona-Pandemie : Düsseldorf mit zweithöchster Inzidenz bundesweit

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Düsseldorf steigt weiter. Lag die Inzidenz Ende Juni noch bei 5,5, ist sie nun bei 24 angelangt. Aktuell liegt die Landeshauptstadt bundesweit mit der Stadt Hof auf Platz zwei. Ab der Inzidenz 35 treten neue Beschränkungen in Kraft.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in NRW am Dienstag erneut leicht gestiegen, sie liegt jetzt bei 7,5 (Vortag 7). Bundesweit beträgt sie an diesem Dienstag 6,5. Düsseldorf liegt mit einer Inzidenz  von über 24 an der Spitze in NRW und bundesweit auf Platz zwei, gleichauf mit der Stadt Hof in Bayern. In Deutschland hat nur der bayrische Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen einen höheren Wert, er liegt jetzt bei 24,2.

Am Freitag trat in NRW eine neue Schutzverordnung in Kraft, die eine neue „Inzidenzstufe Null“ mit weitgehenden Lockerungen vorsieht. Sie greift, sobald in den Kommunen an fünf Tagen hintereinander höchstens zehn Neuinfektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gezählt werden. Für die meisten Kommunen in Nordrhein-Westfalen trifft dies bereits zu. Neben Düsseldorf und Köln (16,7) haben jedoch der Kreis Borken (14,8), Hamm (13,3), Oberhausen (11,9) und Lippe (10,1) allerdings einen zu hohen Wert, die meisten von ihnen weisen steigende Inzidenzen auf.

Klettert die Inzidenz in Düsseldorf über 35, nehmen die Beschränkungen wieder zu. So wird etwa die Zahl der Besucher bei Konzerten drinnen, in Theatern, Opern und Kinos auf maximal 500 Personen halbiert. Es gilt die Testpflicht (außer Geimpfte und Genesene) und die Sitzordnung nach Schachbrettmuster. Bei der Innengastronomie ist ebenfalls wieder ein Test vorzulegen.

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Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung erlaubt für Angehörige aus drei Haushalten (vorher fünf); außerdem für zehn Personen mit Test aus beliebigen Haushalten (vorher 100). Bei privaten Veranstaltungen dürfen außen bis zu 100 (vorher 250), innen bis zu 50 Gäste mit Test (vorher 100) teilnehmen.

In den Geschäften setzt wieder die Regel ein: pro Kunde zehn Quadratmeter (außer Supermärkte). Zuletzt gab es bei dieser Inzidenzstufe das Verweil- und Alkoholkonsumverbot in der Altstadt. (>>>Mehr zu den Regeln lesen Sie hier)

Infektionen Seit dem 3. März 2020 wurde bei 25.418 (+15) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Laut der Information des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) sind aktuell rund 190 Personen in Düsseldorf infiziert.

Von den Infizierten werden zwölf in Krankenhäusern behandelt, davon drei auf Intensivstationen. 24.800 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 430 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 24 (Vortag 22,4). Dieser Wert gibt die Zahl der bekannt gewordenen Infektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner an.

Impfungen Am Montag wurden im städtischen Impfzentrum,  durch mobile Teams sowie bei Hausärzten 6532 Personen geimpft. Darunter sind 4196 Personen, die ihre erste und 2336 Personen, die ihre zweite Impfung erhalten haben. Bislang sind in Düsseldorf 385.547 Menschen gegen Corona geimpft worden, davon haben 281.757 ihre erste und zweite Impfung erhalten. Insgesamt wurden so bis zum heutigen Tag 667.304 Impfungen vorgenommen.

Abstrichzahlen Am Montag wurden 18 Abstriche in der städtischen Diagnosepraxis vorgenommen. Im städtischen Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 58 Abstriche genommen. Dazu kommen 53 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei städtischen Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 138.948 Abstriche vorgenommen.

Ansprechpartner Der erste Ansprechpartner bei akuten Erkrankungen – somit auch bei einer möglichen Corona-Infektion – ist immer der Hausarzt. Sollte ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestehen, wird in der Praxis ein Test vorgenommen oder man wird an das städtische Infotelefon verweisen. Dieses steht auch für allgemeine Fragen zur Verfügung und ist von montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr unter der 0211 89-96090 zu erreichen (Fax für Hörgeschädigte: 0211 89-35674). Ab 12. Juli ist die Hotline montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr geschaltet.

Daten Die Stadt veröffentlicht automatisiert die Zahlen vom Dashboard des Robert-Koch-Instituts sowie des LGZ und weiterhin eigene eingepflegte Daten auf dem Corona-Portal.

(csr)