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Corona-Regeln in Düsseldorf: Die Regeln werden wieder strenger

Corona-Pandemie : In Düsseldorf werden die Regeln wieder strenger

Noch immer liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Düsseldorf über dem Schwellenwert von 35 - jetzt bereits den vierten Tag in Folge. Damit greifen am Dienstag wieder die strengeren Regeln der Inzidenzstufe 2.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW ist zum Wochenstart nicht weiter gestiegen, liegt wie am Vortag bei 17,1. In Düsseldorf liegt der Wert den vierten Tag in Folge über 35. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit hat am Montag mit 67,2 Solingen.

Die Landeshauptstadt wird demnach am Dienstag auf die Inzidenzstufe 2 springen. Diese greift am übernächsten Tag, nachdem die 35er-Marke drei Tage infolge überschritten wurde. Dann treten wieder verschärfte Regeln in Kraft. So gilt beispielsweise eine Test- und Platzpflicht in der Innengastronomie. Statt aus fünf, dürfen sich dann nur noch aus drei Haushalten beliebig viel Personen im öffentlichen Raum treffen. Liegen negative Testergebnisse vor, sind Treffen für zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten erlaubt. In Innenräumen dürfen Konzerte, Opern, Theater und Kinos nur noch von maximal 500 Personen besucht werden. Besser sich der Wert für Düsseldorf nicht, rückt auch die Möglichkeit in weite Ferne, ab 27. August wieder Volks- und Schützenfeste zu veranstalten. Dafür müsste die Wocheninzidenz stabil unter 35 liegen.Weit entfernt davon ist der Kreis Unna, der mit 4,8 die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in NRW ausweist.

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Seit dem 3. März 2020 wurde bei insgesamt 25.855 (+42) Menschen in Düsseldorf eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Laut Information des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) sind aktuell rund 360 Personen in Düsseldorf infiziert, vor einem Jahr waren es 53. (Die aktuellen Zahlen des LZG sind immer auf volle Zehnerstellen gerundet.)

Von den Infizierten werden 16 (Vorjahr 15) in Krankenhäusern behandelt, davon drei (Vorjahr fünf) auf Intensivstationen. 25.100 Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 438 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit bei 42,6 (Vortag 39,9, vor einem Jahr 8,8).

Schulen, Kitas und Altenheime Den Zahlen der Stadt zufolge sind aktuell in Altenheimen in Düsseldorf keine Bewohner und keine Betreuer mit dem Coronavirus infiziert (Stand 23.7.). In Düsseldorfer Kitas haben sich seit Anfang Juli sechs Kinder und zwei Betreuer infiziert (Stand 23.7.). An den Düsseldorfer Schulen sind im Juli bislang 62 Fälle bei Schülern, sieben bei Lehrern und zwei beim sogenannten sonstigen Personal aufgetreten (Stand 23.7.).

Impfzahlen Am Sonntag wurden im städtischen Impfzentrum und durch mobile Teams 730 Personen geimpft. Darunter sind 628 Personen, die ihre erste und 102 Personen, die ihre zweite Impfung erhalten haben. Seit Impfstart sind in Düsseldorf  443.353 Menschen geimpft worden, davon haben 309.421 ihre erste und zweite Impfung erhalten.

Abstrichzahlen Am Sonntag sind die städtische Diagnosepraxis und das städtische Drive-In-Testzentrum geschlossen. Durch den mobilen Service wurden 24 Abstriche durchgeführt. Insgesamt wurden in den zwei städtischen Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 140.257 Abstriche vorgenommen. (Diese Zahlen beziehen sich auf PCR-Tests in den städtischen Diagnosezentren)

Ansprechpartner Der erste Ansprechpartner bei akuten Erkrankungen – somit auch bei einer möglichen Corona-Infektion – ist immer der Hausarzt. Sollte ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestehen, wird in der Praxis ein Test vorgenommen oder man wird an das städtische Infotelefon verweisen. Dieses steht auch für allgemeine Fragen zur Verfügung und ist von montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr unter der 0211 89-96090 zu erreichen (Fax für Hörgeschädigte: 0211 89-35674). Ab 12. Juli ist die Hotline montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr geschaltet.

Daten Die Stadt veröffentlicht automatisiert die Zahlen vom Dashboard des Robert-Koch-Instituts sowie des LGZ und weiterhin eigene eingepflegte Daten auf dem Corona-Portal.

(csr)