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Corona-Regeln Düsseldorf: Shopping, Gastronomie, Sport - das gilt ab 1. Oktober

Shopping, Gastronomie, Sport : Corona in Düsseldorf - diese Regeln gelten ab 1. Oktober

Ab 1. Oktober gilt in NRW eine neue Coronaschutzverordnung. Es werden weitere Lockerungen eingeführt. Dann gelten in der Landeshauptstadt folgende Regeln.

Am 1. Oktober ist in NRW eine neue Coronaschutzverordnung in Kraft getreten. Die Landeshauptstadt Düsseldorf setzt die durch das Land veröffentlichte Verordnung umgehend um. Danach gelten seit Freitag, 1. Oktober, folgende Regeln:

  • Für Geimpfte und Genesene stehen grundsätzlich alle Einrichtungen und Angebote wieder offen. Masken- und Abstandspflicht bleiben bestehen.

Menschen ohne Impfung oder bereits durchgemachte Corona-Infektion benötigen einen maximal 48 Stunden alten Antigen-Schnelltest unter anderem für folgende Fälle:

  • Veranstaltungen in Innenräumen
  • Sport in Innenräumen
  • Innengastronomie
  • körpernahe Dienstleistungen (mit Ausnahme von medizinischen oder pflegerischen Dienstleistungen)
  • Beherbergung und touristische Busreisen (bei der Anreise und erneut alle vier Tage)
  • Großveranstaltungen im Freien (ab 2500 Personen) mit Ausnahme von Versammlungen im Sinne des Art 8 GG bei denen voraussichtlich die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m sichergestellt ist
  • den Besuch in Krankenhäusern
  • den Besuch in Alten- und Pflegeheimen
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  • den Besuch in besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe und ähnlichen Einrichtungen
  • den Besuch in stationären Einrichtungen
  • den Besuch in Sammelunterkünften für Flüchtlinge
  • den Besuch in betriebserlaubnispflichtigen stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe im Sinne der § 45 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch, wobei Kinder und Jugendliche von dieser Regelung ausgenommen sind und nicht immunisierte Beschäftigte mindestens alle zwei Tage einen negativen Testnachweis vorzulegen oder einen beaufsichtigten Selbsttest durchzuführen haben

Für folgende Veranstaltungen mit besonders hohem Risiko wird ein negativer PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) oder ein höchstens sechs Stunden zurückliegender Antigen-Schnelltest benötigt:

  • Clubs
  • Diskotheken
  • Tanzveranstaltungen
  • private Feiern mit Tanz (auch Hochzeiten)
  • Bordelle, Prostitutionsstätten, Swingerclubs und ähnliche Einrichtungen
  • Erbringung und Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen außerhalb dieser Einrichtungen

Städtische Veranstaltungen Die Landeshauptstadt Düsseldorf führt für Veranstaltungen, zu denen sie als Veranstalter einlädt, zum 1. Oktober 2021 die 2G-Regel ein, wonach dann nur noch Erwachsene Zugang haben, die geimpft oder genesen sind. Zudem wird beabsichtigt, die 2G-Regelung ab 1. November 2021 auch auf kulturelle Einrichtungen der Stadt auszuweiten.

Testungen von Kindern und Jugendlichen Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten außerhalb der Ferienzeiten (11. bis 24. Oktober 2021) aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt benötigen keinen Test. Sie werden wie Getestete behandelt.

Zuschauer bei Großveranstaltungen Bei Großveranstaltungen mit Zuschauern auf Steh- oder Sitzplätzen (Sportveranstaltungen, Konzerten, Musikfestivals und ähnliches) darf oberhalb einer absoluten Zahl von 5000 Zuschauenden die zusätzliche Auslastung bei höchstens 50 Prozent der über 5000 Personen hinausgehenden regulären Höchstkapazität liegen.

Davon abweichend dürfen bei Großveranstaltungen unter freiem Himmel auch oberhalb einer absoluten Zahl von 5000 Zuschauenden die Sitzplätze vollständig belegt werden, wenn die Veranstalterin oder der Veranstalter sicherstellt, dass außerhalb der Sitz- und Stehplätze die Verpflichtung zum Tragen einer mindestens medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske) besteht.

 Testpflicht bei Rückkehr an den Arbeitsplatz nach einem Urlaub Testpflicht besteht nach einem Urlaub oder vergleichbarer Dienst- oder Arbeitsbefreiung (Dauer: mindestens 5 Werktage) für Personen, die nicht geimpft oder genesen sind.

Maskenpflicht Gilt unabhängig von der Inzidenz und davon, ob eine Person geimpft, getestet oder genesen ist. Eine medizinische Maske (mindestens sogenannte OP-Maske) muss unter anderem grundsätzlich weiterhin getragen werden:

  • im öffentlichen Personennah- und fernverkehr
  • im Handel
  • in Innenräumen mit Publikumsverkehr 

Ausnahmen, unter anderem

  • Kinder bis zum Schuleintritt
  • in Privaträumen bei ausschließlich privaten Zusammentreffen
  • in gastronomischen Einrichtungen an festen Sitz- oder Stehplätzen
  • in Bildungseinrichtungen und Kultureinrichtungen sowie bei Veranstaltungen und Versammlungen, Tagungen, Massen und Kongressen an festen Sitz- oder Stehplätzen, wenn entweder die Plätze einen Mindestabstand von eineinhalb Metern haben oder alle Personen immunisiert oder getestet sind
  • wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung erforderlich ist
  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können; das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist
  • beim gemeinsamen Singen von immunisierten oder getesteten Personen mit PCR-Test oder höchstens sechs Stunden zurückliegendem Antigen-Schnelltest
  • in sonstigen Fällen, wenn das Ablegen der Maske nur wenige Sekunden dauert 

Sonderregelung In Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen sowie bei Tanzveranstaltungen einschließlich privater Feiern mit Tanz, wenn im jeweiligen Hygienekonzept keine abweichenden Regelungen getroffen sind und der Zutritt nur immunisierten oder PCR-getesteten Personen (oder mit einem höchstens sechs Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltest) erlaubt ist muss der Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten werden, es besteht keine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske und ist die Zuweisung eines festen Sitz- oder Stehplatzes nicht erforderlich.

>>>Die jeweils aktuellen Corona-Werte finden Sie hier

Hinweis: Die Daten, die unseren Grafiken zugrunde liegen, stammen vom Robert-Koch-Institut. In einigen unserer Artikel sind die Zahlen der örtlichen Gesundheitsämter die Basis der Berichterstattung und können davon abweichen. Die Städte und das RKI erheben ihre Werte zu verschiedenen Zeitpunkten.

(csr)