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Corona-Regeln Düsseldorf: Diese Lockerungen gelten bei Öffnungsstufe 1

Shopping, Gastronomie, Sport : In Düsseldorf gilt Öffnungsstufe 1 – mit diesen Regeln

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Düsseldorf liegt seit mehreren Tagen stabil unter 35. Seit Freitag sind daher weitere Lockerungen in Kraft getreten. Das ist in der Landeshauptstadt erlaubt.

In NRW gelten derzeit drei unterschiedliche Lockerungsschritte. Stufe 1 mit den weitreichendsten Öffnungen gilt bei einer Neuinfektionsrate von unter 35 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Stufe 2 tritt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 bis 50 ein. Und Stufe 3 gilt für eine Inzidenz von 50 bis 100. In Düsseldorf liegt die Wocheninzidenz mittlerweile seit mehreren Tagen unter 35, damit sind neue Lockerungen der Inzidenzstufe 1 in Kraft getreten. Was in Düsseldorf möglich ist, zeigt der folgende Überblick:

Sonderregelungen für Geimpfte und Genesene: Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzvorkehrungen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sollen Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt werden. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, zum Beispiel in der Gastronomie und bei Veranstaltungen. Die Abstands- und Maskenregeln gelten weiterhin.

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Private Kontakte: Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus fünf Haushalten erlaubt. Außerdem sind Treffen im öffentlichen Raum für 100 Personen mit negativem Test aus beliebigen Haushalten erlaubt. Vollständig geimpfte und genesene Personen im Sinne der Ausnahmeverordnung des Bundes werden nicht mitgezählt.

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Lokale Maskenpflicht: Die lokale Maskenpflicht im öffentlichen Raum in den drei Gebieten Altstadt einschließlich Rheinpromenade, Innenstadt und Hauptbahnhof ist ab Freitag (11. Juni) aufgehoben.

Verweil- und Alkoholkonsumverbot in der Altstadt: Das lokale Verweil- und Alkoholkonsumverbot im Gebiet der Altstadt und der Rheinpromenade ist ebnfalls ab Freitag (11. Juni) aufgehoben.

Gastronomie: Die Innengastronomie bleibt geöffnet. Es gilt Sitzplatzpflicht und Abstand zwischen den Tischen. Die Kontaktdaten der Gäste müssen von den Gastronomen erfasst und vier Wochen aufbewahrt werden. Die Außengastronomie darf weiterhin ohne Test besucht werden. Da die Landesinzidenz derzeit ebenfalls unter 35 liegt, ist auch der Besuch der Innengastronomie ohne vorherige Tests möglich.

Kultur: Veranstaltungen außen und innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 1000 Personen erlaubt, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorhanden sind. Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb kann innen mit 50 Personen und Test stattfinden, mit Gesang/Blasinstrumenten mit 30 Personen und Test. >>>Die derzeitigen Planungen der Düsseldorfer Bühnen im Überblick.

Sport: Außen und innen ist Kontaktsport mit bis zu 100 Personen möglich, sofern negative Tests vorliegen. Außen sind in Sportstätten mehr als 1000 Zuschauer erlaubt (maximal 33 Prozent der Kapazität).Innen sind in Sportstätten bis zu 1000 Zuschauer (maximal 33 Prozent der Kapazität) erlaubt, sofern negative Tests, ein Sitzplan sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorhanden sind. Da auch die Landesinzidenz derzeit ebenfalls unter 35 liegt, ist der Innensport ohne vorherigen Test möglich.

Freizeitstätten: Besuche im Freibad sind ohne vorherigen Test möglich. Besuche in Bordellen sind mit negativem Test möglich. Clubs und Diskotheken dürfen im Außenbereich für bis zu 100 Personen öffnen. Die Besucher müssen negative Tests vorlegen. Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen sind mit aktuellem Test möglich. Jahr- und Spezialmärkte sind mit Personenbegrenzung, mit aktuellem Test sind auch Kirmeselemente zulässig.

Kantinen: Kantinen können geöffnet werden - für Betriebsangehörige sind diese auch ohne Test nutzbar.

Spielplätze: Alle öffentlichen Spielplätze sind geöffnet. Dort muss nun kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. Das geht aus der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes hervor.

Shopping: Alle Geschäfte dürfen wieder ohne Test besucht werden. Reduzierung der Kundenbegrenzung auf eine Person pro zehn Quadratmeter. Die Sonderregel für Geschäfte mit einer Größe von über 800 Quadratmetern fällt weg.

 Krankenhäusern, Pflegeheimen und Wohnformen der Eingliederungshilfe: Besuche seien auf der Basis eines einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts „umfassend zu ermöglichen“, heißt es nun. Dabei „können“ Besuche von einem negativen Testnachweis, einem vorherigen Corona-Test in der jeweiligen Einrichtung oder dem Nachweis der Immunisierung abhängig gemacht werden. Ausnahmen von Besuchsmöglichkeiten zum Schutz besonders vulnerabler Personen dürften nur im Einzelfall von der Einrichtung angeordnet werden.

Heiraten: Brautpaare, die vor dem 30. Juni 2021 einen Trautermin haben und die Anwesenheit von Gästen bei ihrer Trauung wünschen, können per Mail mit dem Standesamt Kontakt aufnehmen. Das Standesamt bemüht sich, am Trautermin einen Trauort zu vermitteln, an dem Trauungen mit einigen Gästen möglich sind. Eheschließungen können schriftlich unter Angabe des Wunschtermins angemeldet werden.

Tourismus: Hotels dürfen wieder voll ausgelastet werden und auch die gastronomische Versorgung ist möglich. Beherbergungsangebote für Selbstversorger (Ferienwohnungen, Camping, Wohnmobile) sind mit einem negativen Test möglich. Busreisen ohne Kapazitätsbegrenzung sind möglich, wenn alle Teilnehmer aus einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt mit Inzidenz von unter 35 kommen. Sonst: Busreisen sind mit vorherigem Test und Kapazitätsbegrenzung (60 Prozent) möglich, falls nicht ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen oder alle Atemschutzmasken tragen.

Kurse und Bildungsangebote: Außerschulische Bildungsangebote sind bei ausreichender Belüftung ohne Maske an einem festen Sitzplatz möglich. Da auch die Landesinzidenz derzeit ebenfalls unter 35 liegt, ist auch innen Präsenzunterricht ohne Test erlaubt. Gruppenangebote der Kinder- und Jugendarbeit sind innen mit 30 und außen mit 50 Menschen ohne Altersbegrenzung und ohne Test erlaubt.

Volkshochschule: Die Volkshochschule Düsseldorf darf unter gewissen Rahmenbedingungen wieder öffnen. Mit Vorlage eines negativen PCR- oder Schnelltests (nicht älter als 48 Stunden) können Präsenzkurse schrittweise wieder aufgenommen werden. Die VHS erarbeitet ein Konzept, um allen Teilnehmenden und Dozierenden die größtmögliche Sicherheit und eine gute Organisation zu bieten. Die VHS wird informieren, sobald das genaue Öffnungsdatum feststeht.

Musikschule: Die Clara-Schumann-Musikschule bietet Präsenzunterricht und digitalen Einzelunterricht an. Negative Testnachweise, die nicht älter als 48 Stunden sind, müssen erbracht werden für Präsenzunterricht ab drei Personen neben der unterrichtenden Lehrkraft. Keine Testnachweise sind erforderlich für Kinder im Vorschulalter, für Unterricht mit bis zu zwei Personen neben der unterrichtenden Lehrkraft und für Unterricht in Schulkooperationen.

Stadtverwaltung: Der Publikumsverkehr innerhalb der städtischen Dienststellen bleibt weiterhin eingeschränkt. Die Dienstleistungen der Stadtverwaltung werden – soweit möglich – über das Online-Angebot und über Notdienste in eingeschränkter Form fortgeführt. >>>Ausführliche Infos gibt es hier.

Kitas: Kindertagesstätten kehren vom 7. Juni in den Regelbetrieb mit voller Betreuungsstundenzahl zurück. Die Gruppentrennung wird aufgehoben. Außerdem sollen in den Kitas Lolli-Schnelltests angeboten werden. Bei den Beiträgen bleibt es dabei, dass die Eltern für das erste Halbjahr insgesamt nur die Hälfte der üblichen Summe bezahlen müssen.

Schulen: Seit 31. Mai sind alle Schüler wieder vollständig in den Präsenzunterricht zurückgekehrt.

Bolzplätze: Das Gartenamt öffnet die Bolzplätze im Stadtgebiet sukzessive.

ÖPNV: Im Nahverkehr muss weiterhin eine Atemschutzmaske getragen werden (FFP2 ohne Ausatemventil oder KN95). OP-Masken sind nicht zulässig.

Messen: Bisher durften Messen nur unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 50 öffnen und Besucher empfangen. Nun erhöht sich die Inzidenz-Schwelle von 50 auf 100. Das hieße, dass alle Messen in NRW wieder Besuchermessen veranstalten können. Kurzfristig dürfte es dazu allerdings nicht kommen, weil die Branchentreffs eine lange Vorlaufzeit haben. Laut den neuen Vorgaben ist in geschlossenen Messeräumen ein negatives Testergebnis oder ein Impfnachweis erforderlich. Die Besucherzahl wird auf eine Person pro sieben Quadratmetern begrenzt.

Skatepark: Der Skatepark Eller an der Heidelberger Straße ist wieder geöffnet. Skaten und BMX fahren ist nun unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln und nach vorheriger Anmeldung möglich.

Museen: Bei einer stabilen Inzidenz unter 50 können Museen ohne Terminvergabe öffnen.

Konzerte oder Aufführungen: Vor dem Schauspielhaus steht auf dem Gustaf-Gründgens-Platz bereits eine Tribüne mit 400 Plätzen, von denen jedoch lediglich die Hälfte genutzt werden soll. Dort wird seit Ende Mai als erstes Stück „Das Rheingold. Eine andere Geschichte“ von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel nach Richard Wagner aufgeführt. Die städtische Hallen-Tochter D.Live plant eine Open-Air-Tribüne an der Arena mit gut 7000 Plätzen, aber noch ist die Entscheidung zum Aufbau nicht gefallen.

Wildpark: Der beliebte Wildpark in Grafenberg ist geöffnet. Nur die Ausstellungsräume der Waldschule bleiben weiter geschlossen. Für einen Besuch muss vorab ein Ticket gebucht werden. Das Ticket ist Voraussetzung für den Einlass; ein spontaner Besuch des Wildparks ist nicht möglich. Zudem ist der Einlass derzeit nur über den Haupteingang geregelt und es gelten strenge Kontaktbeschränkungen.

Stadtbüchereien Die Zentralbibliothek hat seit 25. Mai mit Zugangsbeschränkungen für gleichzeitig 120 Besucher geöffnet. Die Stadtteilbüchereien öffnen seit 26. Mai schrittweise. Für einen Besuch der Zentralbibliothek ist die Registrierung mit Bibliothekskarte, Luca App oder durch Hinterlegung der Kontaktdaten notwendig.

Handwerk und Dienstleistungen: Alle körpernahen Dienstleistungen sind wieder zulässig. Soweit das Einhalten von Abstands- und Maskenpflicht nicht möglich ist, nur mit aktuellem Test.

Friedhöfe: Die Friedhöfe sind durchgehend – auch an den Wochenenden und Feiertagen – geöffnet. Die Friedhofsverwaltung bleibt für Bestatter und Ansprechpartner der Friedhofsgärtnereien und Steinmetze erreichbar, um Fragen rund um Beerdigungen und Einäscherungen klären zu können.

Friedhofsmobile:  Seit dem 7. Juni bringt der Fahrdienst ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen auf dem Nordfriedhof, dem Südfriedhof und dem Friedhof Stoffeln wieder kostenfrei zu den Grabstätten ihrer Angehörigen. Ebenso startet der Beförderungsdienst auf dem Friedhof Gerresheim wieder. Für alle Mitfahrenden gilt die Pflicht, eine Atemschutzmaske des Standards FFP2 oder KN95/N95 zu tragen.

Hinweis: Die Daten, die unseren Grafiken zugrunde liegen, stammen vom Robert-Koch-Institut. In einigen unserer Artikel sind die Zahlen der örtlichen Gesundheitsämter die Basis der Berichterstattung und können davon abweichen. Die Städte und das RKI erheben ihre Werte zu verschiedenen Zeitpunkten.

(csr/veke)