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Corona-Pandemie: Omikron-Verdachtsfall in Düsseldorf

Einreise aus Südafrika : Weiterer hochgradiger Omikron-Verdachtsfall in Düsseldorf

Die Stadt hat am Mittwochabend einen weiteren Verdachtsfall der neuartigen Virusvariante Omikron in Düsseldorf gemeldet. Eine Person hatte bei der Rückreise aus Südafrika während des Fluges leichte Symptome entwickelt.

Zusätzlich zu dem ersten bestätigten Fall einer Infektion mit der neuartigen Virusvariante Omikron in Düsseldorf, die in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bekannt wurde, gibt es einen weiteren hochgradigen Verdachtsfall in der Landeshauptstadt.

Die Stadt teilte am Mittwochabend mit, dass eine Person am 28. November aus Südafrika mit einem negativen Test eingereist war und während des Fluges leichte Symptome entwickelt hatte. Ein vorsorglicher Antigen-Test am Flughafen war positiv ausgefallen und wurde tags drauf mit einem positiven PCR-Test bestätigt.

Die PCR-Typisierung auf die Omikron-Virusvariante am Mittwoch war positiv. Eine Ganzgenomsequenzierung in der Virologie der Universitätsklinik Düsseldorf zur Bestätigung einer Infektion mit der Virusvariante Omikron ist laut Stadt veranlasst. Das Ergebnis ist frühestens am Freitagabend zu erwarten. Der hochgradige Verdachtsfall befindet sich in Quarantäne und hat keine Kontaktpersonen.

Seit Sonntag, 28. November, gelten folgende Staaten offiziell als Virusvariantengebiete: Südafrika, Botswana, Eswatini (Swasiland), Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia und Simbabwe. Das heißt: Einreisende aus diesen Gebieten müssen für 14 Tage in Quarantäne, ungeachtet des persönlichen Impfstatus'.

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Auf Weisung des Landesgesundheitsministeriums sollen vorsichtshalber nun auch geimpfte Kontaktpersonen abgesondert werden. Bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung wird bei Omikron-Verdacht besonders gründlich recherchiert und Kontaktpersonen werden engmaschig kontrolliert.

Da zuvor diese Gebiete nicht als Virusvariantengebiete klassifiziert waren, wurden Reisende aus diesen Gebieten bis zum 28. November nicht entsprechend registriert. Das Gesundheitsamt hat daher entsprechend reagiert und am vergangenen Freitag um Meldung von Eingereisten gebeten.

(gaa)