Corona-Pandemie Impfzentrum in Düsseldorf startet eine Woche später

Düsseldorf · Wegen fehlender Impfstoffe tritt NRW bei der Corona-Impfung auf die Bremse. Die 53 Impfzentren im Land - und damit auch das in der Düsseldorfer Arena - gehen erst eine Woche später an den Start. Auch in den Kliniken und Pflegeheimen gibt es ab sofort eine Impf-Pause.

So funktioniert das Impfzentrum in Düsseldorf
15 Bilder

So funktioniert das Impfzentrum in Düsseldorf

15 Bilder
Foto: Hans-Juergen Bauer (hjba)

Wegen der verzögerten Lieferung des Corona-Impfstoffs von Biontech verschiebt Nordrhein-Westfalen den Start der Impfungen für über 80-Jährige, die zu Hause leben. Die 53 Impfzentren im Land nähmen ihren Betrieb nun erst am 8. Februar auf - eine Woche später als bislang geplant, sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Auch die Erst-Impfungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, die mit Biontech-Impfstoff versorgt werden, müssten ab sofort pausieren.

Personen, die bereits eine erste Impfung bekommen hätten, würden aber auch in der kommenden Woche wie geplant ihre zweite Impfdosis erhalten. Ab dem 1. Februar soll dann in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen regulär weitergeimpft werden.

Wegen kurzfristiger Umbauten in einem Abfüllwerk liefern die Hersteller Biontech und Pfizer in der kommenden Woche deutlich weniger Impfstoff als vorgesehen. Deshalb müsse die Landesregierung die weitere Impfplanungen anpassen, sagte der Sprecher.

Das Impfzentrum der Landeshauptstadt in der Merkur-Spiel-Arena ist seit Mitte Dezmeber einsatzbereit. Auf zwei Ebenen und einer Fläche von rund 8000 Quadratmetern kann mit dem Impfen begonnen werden, sobald vom Land Impfstoff zur Verfügung gestellt wird. Dann können täglich bis zu 2400 Impfungen verabreicht werden.

Einen Termin für die Impfung könnten Menschen über 80 wie geplant ab dem kommenden Montag vereinbaren. Dies geht ab 8 Uhr online unter www.116117.de oder telefonisch. Düsseldorfer sollen die kostenfreie Rufnummer 0800 116 117 01 wählen. Alle über 80-Jährigen sollen zudem einen Infobrief erhalten.

(csr)