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Corona in Düsseldorf: Zahl der Infizierten in Krankenhäusern steigt

Corona in Düsseldorf : Zahl der Infizierten in Krankenhäusern steigt

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Düsseldorf geht leicht zurück, dafür steigt die Zahl der stationär in Krankenhäusern der Landehauptstadt behandelten Corona-Infizierten. Mehr als jeder Vierte davon liegt auf der Intensivstation.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Düsseldorf ist leicht gesunken, liegt am Dienstag bei 151,2. NRW liegt mit einer Inzidenz von 113,7 weiter deutlich über dem Bundesschnitt, der am Dienstag mit 83,8 angegeben wurde.

Leverkusen liegt nicht nur in NRW, sondern auch deutschlandweit mit einem Wert von 245,9 weiter an der Spitze. Dahinter folgen Wuppertal mit 215,5 und mit einigem Abstand Gelsenkirchen (171,4). Die niedrigste Inzidenz der 53 NRW-Kommunen vermeldete Coesfeld mit 34,9.

Seit dem 3. März 2020 wurde bei insgesamt 29.773 (+28) Menschen in Düsseldorf eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Laut Information des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) sind aktuell rund 1500 Personen in Düsseldorf infiziert, vor einem Jahr waren es 90 (Die aktuellen Zahlen des LZG sind immer auf volle Zehnerstellen gerundet.)

Von den Infizierten werden 77 (Vorjahr 12) in Krankenhäusern behandelt, davon 22 (Vorjahr fünf) auf Intensivstationen. 27.800 Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 452 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit bei 151,2 (Vortag 157,3, vor einem Jahr 15,0).

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Die Inzidenz war lange die entscheidende Kennziffer in der Pandemie. Das hat sich inzwischen geändert. NRW will ab dieser Woche neue Indikatoren zur Beurteilung der Corona-Lage einführen. Im Lagebericht des Landes sollen dann die Neuaufnahme von Corona-Patienten in den Krankenhäusern - die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz - sowie den Anteil der belegten Intensivbetten durch Covid-19-Patienten ausgewiesen werden.

Schulen, Kitas und Altenheime Den Zahlen der Stadt zufolge sind aktuell in Altenheimen in Düsseldorf ein Bewohner und acht Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert (Stand 6.9.). In Düsseldorfer Kitas haben sich seit Anfang September 32 Kinder, fünf Personen aus dem Betreuerstab sowie zwei weitere Personen infiziert (Stand 6.9.). An den Düsseldorfer Schulen sind bislang im September 57 Fälle bei Schülern sowie vier beim Lehrpersonal registriert worden (Stand 6.9.).

Kostenpflichtiger Inhalt Die Zahlen aus Düsseldorf zeigen eindrücklich, wen die Corona-Pandemie gerade besonders trifft: Kinder und Jugendliche. Seit Ende der Sommerferien haben sich allein 405 Schülerinnen und Schüler mit dem Virus angesteckt. So liegt etwa die Inzidenz bei den Zehn- bis 19-Jährigen bei 489,6.

Impfzahlen Am Montag wurden in Düsseldorf 1667 Personen geimpft. Darunter sind 719 Personen, die ihre erste und 948 Personen, die ihre zweite Impfung erhalten haben. Seit Impfstart sind in Düsseldorf 447.206 Menschen geimpft worden, davon haben 390.751 ihre erste und zweite Impfung erhalten.

Abstrichzahlen 147 Abstriche wurden am Montag in der städtischen Diagnosepraxis vorgenommen, keine im städtischen Drive-In-Testzentrum. Durch den mobilen Service wurden 231 Abstriche durchgeführt. Insgesamt wurden in den zwei städtischen Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 149.315 Abstriche vorgenommen. (Diese Zahlen beziehen sich auf PCR-Tests in den städtischen Diagnosezentren)

Ansprechpartner Der erste Ansprechpartner bei akuten Erkrankungen – somit auch bei einer möglichen Corona-Infektion – ist immer der Hausarzt. Sollte ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestehen, wird in der Praxis ein Test vorgenommen oder man wird an das städtische Infotelefon verweisen. Dieses steht auch für allgemeine Fragen zur Verfügung und ist von montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr unter der 0211 89-96090 zu erreichen (Fax für Hörgeschädigte: 0211 89-35674). Ab 12. Juli ist die Hotline montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr geschaltet.

Daten Die Stadt veröffentlicht automatisiert die Zahlen vom Dashboard des Robert-Koch-Instituts sowie des LGZ und weiterhin eigene eingepflegte Daten auf dem Corona-Portal.

(csr)