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Corona in Düsseldorf: Immer mehr Infizierte auf den Intensivstationen

Corona in Düsseldorf : Immer mehr Infizierte auf den Intensivstationen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Düsseldorf liegt zwar noch deutlich unterhalb des NRW-Durchschnittswertes, aber mittlerweile seit Tagen über der wichtigen 100er-Marke. Immer mehr Infizierte landen auf den Intensivstationen.

Die Zahl der in sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist in Nordrhein-Westfalen weiter gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie am Montagmorgen bei 131 (Vortag: 125). Auch in Düsseldorf ist der Wert weiter gestiegen - ab Dienstag gilt in der Landehauptstadt die sogenannte Corona-Notbremse.

In nur noch neun Kreisen und kreisfreien Städten in NRW lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag noch unter der Marke von 100. Besonders hoch war der Wert weiterhin in Remscheid (255), im Kreis Siegen-Wittgenstein (212) und in Hagen (210), die alle die 200er-Marke übertrafen.

Seit dem 3. März 2020 wurde bei insgesamt  20.195 (+95) Menschen in Düsseldorf eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Laut der Information des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) sind aktuell rund 1100 Personen in Düsseldorf infiziert. (Die Zahlen des LZG sind immer auf volle Zehnerstellen gerundet.)

Von den Infizierten werden 130 in Krankenhäusern behandelt, davon 44 auf Intensivstationen. 18.700 Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 330 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit bei 115,9 (Vortag: 109,3).

In der Landeshauptstadt hatten die Werte am Freitag die 100er Marke überschritten. Damit war der Sonntag der dritte Tag in Folge über der kritischen Marke. Am Montag hat folglich die Landesregierung für Düsseldorf ab Dienstag die Corona-Notbremse angeordnet. Kostenpflichtiger Inhalt Wie es konkret weiter geht, soll laut Stadt am Montagnachmittag im Krisenstab beraten werden - erst dahin habe man ein aktuelles Lagebild.

Ansprechpartner Der erste Ansprechpartner bei akuten Erkrankungen – somit auch bei einer möglichen Corona-Infektion –, ist immer der Hausarzt. Sollte ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestehen, wird in der Praxis ein Test vorgenommen oder man wird an das städtische Infotelefon verweisen. Dieses steht auch für allgemeine Fragen zur Verfügung und ist von montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 21 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr unter der 0211 89-96090 zu erreichen (Fax für Hörgeschädigte: 0211 89-35674).

Schulen, Kitas und Altenheime [Hier liegen derzeit noch keine aktualisierten Zahlen vor.] Den Zahlen der Stadt zufolge sind aktuell in Altenheimen in Düsseldorf zwei Bewohner und vier Betreuer mit dem Coronavirus infiziert (Stand 9.4.). In Düsseldorfer Kitas sind seit Anfang April 33 Kinder betroffen sowie 15 Personen im Betreuerstab. Bei den sogenannten weiteren Personen gab es bislang im April vier Fälle (Stand 9.4.). An den Düsseldorfer Schulen sind im April bislang 73 Schüler, sechs Betreuer/Lehrer sowie zwei sonstige Personen betroffen (Stand 9.4.).

Impfzahlen Am Sonntag wurden in Düsseldorf 3383 Personen geimpft. Darunter sind 2841 Personen, die ihre erste und 542 Personen, die ihre zweite Impfung erhalten haben. Seit Impfstart Ende Dezember sind in Düsseldorf 106.686 Menschen geimpft worden, davon haben 40.065 ihre erste und zweite Impfung erhalten.

Abstrichzahlen Die städtische Diagnosepraxis und das städtischen Drive-In-Testzentrum sind sonntags geschlossen. Durch den mobilen Service wurden am Sonntag 81 Abstriche vorgenommen. Insgesamt wurden in den zwei städtischen Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 117.693 Abstriche vorgenommen. Kostenpflichtiger Inhalt Informationen zu den Schnelltests finden Sie hier.

Daten Die Stadt veröffentlicht automatisiert die Zahlen vom Dashboard des Robert-Koch-Instituts sowie des LGZ und weiterhin eigene eingepflegte Daten auf dem Corona-Portal.

(csr)