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Corona in Düsseldorf: Der OSD im Klopapier-Einsatz

Corona in Düsseldorf : Der OSD im Klopapier-Einsatz

Das Thema Corona bestimmt im Moment auch viele Einsätze des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes. In einigen Fällen geht es dabei ums liebe Toilettenpapier.

Seit dem 18. März wurden vom OSD über 3500 Anrufe mit Bezug zum Coronavirus entgegengenommen. Einige stellten sich als Falschmeldungen heraus, andere Anrufer wollten sich erkundigen, wie sie sich während des Kontaktverbots verhalten sollen und es wurden auch Verstöße dagegen gemeldet. Einige Anrufer wollten auch menschliche Notlagen über den OSD lösen.

„Kurios war dabei sicherlich der Anruf eines aufgeregten älteren Mannes, der die 'Ordnungshüter' der Stadt aufforderte, endlich dafür zu sorgen, dass wieder genug Toilettenpapier in den Supermärkten des Stadtteils angeboten werde“, sagte Holger Körber, Leiter der Außendienste beim OSD.

Anders sah es im Fall einer 85-jährigen Dame aus, die sich glücklich schätzte, dass sie nach langer Suche doch noch ein Paket Toilettenpapier in einem Supermarkt ergattern konnte.

Ihr Glück währte jedoch nur bis zur Kasse. Dort stellte sie fest, dass sie ihr Portemonnaie zu Hause vergessen hatte.

Zwei OSD-Mitarbeiter, die auf ihrem Streifengang auch den Supermarkt inspizierten, bekamen das Dilemma mit - und schritten ein: Sie übernahmen aus privater Kasse die knapp vier Euro für das Paket. Die Seniorin konnte den Laden mit ihrem mehrlagigen Papierprodukt daraufhin überglücklich verlassen.

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(csr)