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Corona in Altenheim in Düsseldorf: Eine Bewohnerin starb nach Ausbruch

Eine Bewohnerin starb : Corona-Ausbruch in drei Düsseldorfer Altenheimen

In drei Altenheimen in Düsseldorf ist es zu größeren Corona-Ausbrüchen gekommen. Mindestens 35 Menschen wurden positiv getestet, eine Bewohnerin ist gestorben.

Die Stadt Düsseldorf meldet größere Ausbrüche in mehreren Altenheimen. Im AWO Hans-Jeratsch-Haus seien mit Stand Donnerstag, 21. Oktober, zehn positive Fälle gemeldet worden, darunter neun Bewohner und eine Mitarbeitende. Im DRK-Seniorenzentrum Gerresheimer Höhe, Ober-Gerresheim, lägen aktuell zwölf positive Testergebnisse von Bewohnern und ein positives Ergebnis eines Mitarbeitenden vor. Zudem seien zwölf Personen im „Haus Rosmarin“ der Korian-Gruppe mit dem Coronavirus infiziert, darunter acht Bewohner und vier Mitarbeitende. Eine positiv getestete Bewohnerin ist laut Stadtverwaltung gestorben.

Es gebe verschiedene Ursachen für die drei Ausbrüche, teilt die Stadt weiter mit. Im AWO Hans-Jeratsch-Haus sei am 15. Oktober eine Mitarbeitende positiv getestet worden. Im DRK-Seniorenzentrum Gerresheimer Höhe sei es ein Bewohner gewesen, der wegen einer anderen Erkrankung im Krankenhaus gewesen sei, der bereits am 14. Oktober ein positives Testergebnis hatte. Im „Haus Rosmarin“ seien es zunächst zwei Mitarbeitende gewesen, die sich mit dem Virus infiziert hatten.

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In allen Einrichtungen seien die Bewohner und deren Kontaktpersonen isoliert und weitere PCR-Testungen angeordnet. Das Gesundheitsamt und die WTG-Behörde seien involviert und in Kontakt mit den Einrichtungsleitungen.

Die Pressesprecherin des DRK teilte mit, dass alle Infizierten doppelt geimpft seien und es bislang zu keinen schweren Verläufen gekommen sei. Der AWO-Pressereferent Wolfgang Schmalz teilte auf Anfrage mit, dass im Hans-Jeratsch-Haus 98 Prozent der Mitarbeitenden und 99 Prozent der Bewohner durchgeimpft seien. Dazu zählen auch die jetzt Infizierten, mit Ausnahme einer Person. In der Regel werde hier, wie in den beiden anderen Einrichtungen auch, regelmäßig getestet. Dies betont auch Tanja Kurz, die Pressesprecherin der Korian-Gruppe, die allerdings keine genauen Angaben zum Impfstatus der Betroffenen machen möchte. Man könne jedoch insgesamt eine hohe Impfquote von über 80 Prozent vorweisen.