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Corona-Düsseldorf: NRW-Inzidenz steigt - es drohen weitere Einschränkungen

Corona-Pandemie : Inzidenz steigt - in Düsseldorf drohen weitere Einschränkungen

Jetzt ist es passiert, die Sieben-Tage-Inzidenz in Düsseldorf liegt am Sonntag den dritten Tag in Folge über der kritischen 100er-Marke. Somit muss in der kommenden Woche wohl die Notbremse gezogen werden.

Die NRW-Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4326 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der in sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen in NRW bei 125. Damit ist die Sieben-Tage-Inzidenz gegenüber dem Vortag (Samstag: 115) erneut gestiegen. Auch in Düsseldorf liegt der Wert aktuell deutlich über 100 - und das den dritten Tag in Folge.

In nur noch elf Kreisen und kreisfreien Städten in NRW lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag unter der Marke von 100.  Besonders hoch waren die Werte in Remscheid (217,4) und Hamm (206,2).

Seit dem 3. März 2020 wurde bei insgesamt  20.100 (+126) Menschen in Düsseldorf eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Laut der Information des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) sind aktuell rund 1100 Personen in Düsseldorf infiziert. (Die Zahlen des LZG sind immer auf volle Zehnerstellen gerundet.)

Von den Infizierten werden 117 in Krankenhäusern behandelt, davon 39 auf Intensivstationen. 18.700 Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 330 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit bei 109,3 (Vortag: 100,3).

In der Landeshauptstadt hatten die Werte am Freitag die 100er Marke überschritten. Damit war der Sonntag der dritte Tag in Folge über der kritischen Marke. Damit müsste ab Mitte der Woche auch in der Landeshauptstadt erstmals die sogenannte Notbremse ziehen. Kommunen können allerdings Ausnahmen für Menschen mit aktuellem negativem Schnelltest zulassen.

Ansprechpartner Der erste Ansprechpartner bei akuten Erkrankungen – somit auch bei einer möglichen Corona-Infektion –, ist immer der Hausarzt. Sollte ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestehen, wird in der Praxis ein Test vorgenommen oder man wird an das städtische Infotelefon verweisen. Dieses steht auch für allgemeine Fragen zur Verfügung und ist von montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 21 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr unter der 0211 89-96090 zu erreichen (Fax für Hörgeschädigte: 0211 89-35674).

Schulen, Kitas und Altenheime Den Zahlen der Stadt zufolge sind aktuell in Altenheimen in Düsseldorf zwei Bewohner und vier Betreuer mit dem Coronavirus infiziert (Stand 9.4.). In Düsseldorfer Kitas sind seit Anfang April 33 Kinder betroffen sowie 15 Personen im Betreuerstab. Bei den sogenannten weiteren Personen gab es bislang im April vier Fälle (Stand 9.4.). An den Düsseldorfer Schulen sind im April bislang 73 Schüler, sechs Betreuer/Lehrer sowie zwei sonstige Personen betroffen (Stand 9.4.).

Impfzahlen Am Samstag wurden in Düsseldorf 3563 Personen geimpft. Darunter sind 2968 Personen, die ihre erste und 595 Personen, die ihre zweite Impfung erhalten haben. Seit Impfstart Ende Dezember sind in Düsseldorf 103.845 Menschen geimpft worden, davon haben 39.523 ihre erste und zweite Impfung erhalten.

Abstrichzahlen 17 Abstriche wurden am Samstag in der städtischen Diagnosepraxis vorgenommen, im städtischen Drive-In-Testzentrum 198. Dazu kommen 84 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei städtischen Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 117.612 Abstriche vorgenommen. Kostenpflichtiger Inhalt Informationen zu den Schnelltests finden Sie hier.

Daten Die Stadt veröffentlicht automatisiert die Zahlen vom Dashboard des Robert-Koch-Instituts sowie des LGZ und weiterhin eigene eingepflegte Daten auf dem Corona-Portal.

(csr)