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Corona Düsseldorf: Maskenpflicht in Teilen der Stadt verlängert

Corona-Pandemie in Düsseldorf : Maskenpflicht in Teilen der Stadt verlängert

Die Maskenpflicht ist in Teilen des Düsseldorfer Stadtgebietes verlängert worden. Die Stadt hat am Dienstag eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen.

Die Allgemeinverfügung zum Tragen von Alltagsmasken in bestimmten Teilen des Stadtgebietes ist über den 30. November hinaus verlängert worden. Sie gilt nun bis Donnerstag, 24. Dezember, am Hauptbahnhof (Konrad-Adenauer-Platz und Bertha von Suttner-Platz), je von 6 bis 22 Uhr, und auf Schadowstraße und Königsallee sowie in der Altstadt, je von 10 bis 19 Uhr.

Mit Stand Dienstag wurde bei insgesamt 10.296 (+49) Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 715 (+20) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 181 (-3) in Krankenhäusern behandelt, davon 45 (+0) auf Intensivstationen. 9486 (+29) der Infizierten sind inzwischen genesen.

95 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 3122 (+46) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 116,1 (29.11.: 115,3).

Die von Bund und Ländern beschlossenen neuen Corona-Regeln sind am Dienstag in den meisten Bundesländern in Kraft getreten. Restaurants, Theater und Freizeiteinrichtungen bleiben damit geschlossen. Zusätzlich sind private Zusammenkünfte ab sofort auf maximal fünf Personen aus dem eigenen und einem weiteren Haushalt begrenzt. Kinder bis 14 Jahre werden hier nicht mitgezählt. Im November waren meist noch Treffen mit bis zu zehn Personen aus zwei Haushalten erlaubt.

Zu den Dezember-Beschlüssen zählt unter anderem, dass der bereits geltende Teil-Lockdown bis 20. Dezember verlängert wird. „Wir brauchen noch einmal eine Kraftanstrengung“, hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel vergangene Woche nach den Beratungen mit den Ministerpräsidenten betont.

Die ab Dienstag geltenden Regelungen werden für die Tage um Weihnachten leicht gelockert. Ab dem 23. Dezember und höchstens bis zum 1. Januar sollen zehn Personen im Familien- und Freundeskreis zusammenkommen können.

Wie schon im November sollen Schulen und Kitas weiterhin offen bleiben. Vereinbart wurde eine Maskenpflicht im Unterricht ab der siebten Klasse - abhängig von den regionalen Corona-Zahlen. Positiv getestete Schüler und ihre Mitschüler sollen sofort in eine fünftägige Quarantäne. Wer dann negativ getestet wird, darf die Quarantäne beenden.

Auch die maximale Kundenzahl in großen Läden ist seit dem 1. Dezember stärker begrenzt. In Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern soll sich höchstens eine Person je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten. Bei Geschäften, die größer sind, darf auf die zusätzliche Fläche dann höchstens eine Person pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche kommen.

(csr)