Düsseldorfer Kandidaten für die Landtagswahl - Wahlkreis 42: CDU: Stefan Wiedon

Düsseldorfer Kandidaten für die Landtagswahl - Wahlkreis 42 : CDU: Stefan Wiedon

Stefan Wiedon ist diplomierter Sportlehrer, war Trainer zweier hochklassiger Amateur-Fußballklubs und sagt folgenden erstaunlichen Satz: "In den vergangenen Jahren war ich mehr im Theater als im Fußballstadion."

Mit seiner in Wien wohnenden Lebensgefährtin besucht er regelmäßig das Burgtheater, in der Landeshauptstadt das Schauspielhaus. Mit der früheren Intendantin Amélie Niermeyer habe sich eine Freundschaft entwickelt, die eine noch größere Nähe zur Bühne und zu den Stücken ermöglicht habe, bericht der Mann, der vor zwei Jahren den Wahlkreis 42 für die CDU gewann.

Überraschungen wie diese bestimmen das politische Leben des 46-Jährigen und seinen Wahlkampf. Anders als die übrigen CDU-Kandidaten ist er auf seinem Wahlplakat nicht vor weißem Hintergrund, sondern vor der Hafenkulisse in seinem Wahlkreis zu sehen, anders als die anderen schreibt er darunter nicht Vor- und Nachnamen, sondern "Wiedon wählen".

Auch im Landesparlament hat Wiedon für einen Christdemokraten ungewöhnliche Schwerpunkte gesetzt. Er kämpfte für Kultur, Wissenschaft und Sport, für besseren Lärmschutz auf der Fleher Brücke und den Ausbau des Bahnhofs Bilk zum Regionalbahnhalt - letzteres Seite an Seite mit dem Kollegen von den Grünen, Stefan Engstfeld, neben dem er im Plenum sitzt.

"Die CDU ist eine Volkspartei, da muss es auch Leute geben, die andere Felder besetzen. Das mag mühsamer sein als bei anderen Themen, aber es lohnt sich." Die Liebe zum Fußball ist bei Wiedon trotz allem geblieben. Seine Nominierung für den Wahlkampf feierte er, indem er sich die zweite Halbzeit des Spiels Dortmund gegen Stuttgart angesehen hat. "Sechs Tore in den letzten 18 Minuten, am Ende 4:4 - das kann nur der Fußball", schwärmt er.

www.wiedon.de

(ahem)
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