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Düsseldorf: Bürgerstiftung baut das Projekt Bolzplatzhelden aus

Düsseldorf : Bürgerstiftung baut das Projekt Bolzplatzhelden aus

Die Bürgerstiftung Düsseldorf ist erfolgreicher denn je. Das Stiftungskapital stieg in nur einem Jahr um 60 Prozent auf nunmehr 4,4 Millionen Euro. "In Deutschland gibt es 320 Bürgerstiftungen. Unsere liegt bei den Spendeneinnahmen bundesweit auf Platz 5, bei den Projektausgaben auf Platz 8. Das spricht für das große bürgerschaftliche Engagement in der Landeshauptstadt", sagt die Vorsitzende Suzanne Oetker-von Franquet.

Eine Entwicklung, von der Bürger unterschiedlicher Generationen auch im laufenden Jahr profitieren werden. Zu den Leuchtturmprojekten gehören die "Bolzplatzhelden". Einen Vorläufer gibt es bereits am Fürstenwall. Der Kerngedanke: Unter Anleitung ehemaliger Fußballprofis kicken sportliche und unsportliche Kinder gemeinsam in ihrer Freizeit. Ziel ist die Stärkung von Beweglichkeit und Selbstbewusstsein. "Zurzeit suchen wir weitere Plätze in Rath, Wersten und Bilk sowie Paten, die ein Auge auf das werfen, was nicht direkt mit dem Training zu tun hat", sagt Vorstandsmitglied Sabine Tüllmann. Starten soll das erweiterte Angebot im April.

Knapp 300 000 Euro an Fördermittel konnte die Stiftung 2013 für ihre zahlreichen Projekte auszahlen. Zum Vergleich: 2006 waren es erst 27 000 Euro. "Ein Erfolg, mit dem ich zu Beginn unseres Engagements nicht gerechnet hätte", meint Albrecht Woeste, Vorsitzender des Stiftungsrates.

Auch künftig wird sich die Stiftung in den Bereichen Bildung und Erziehung (u.a. Leseförderung, Singpause, Stipendien), Gesundheit (u.a. Krebsberatung), Senioren (u. a. Konzerte im Henkel-Saal, Probenteilnahme in der Tonhalle gemeinsam mit der RP), Soziales und Kultur (u.a. Trebe-Café) engagieren. Das Mentorenprojekt für Schulverweigerer wird ausgebaut.

(RP)