boot 2019 in Düsseldorf: Das sind die Highlights der Wassersport-Messe

Wassersport-Messe in Düsseldorf : Auf der Boot 2019 liegen Luxus-Yachten im Trend

Das ist die 50. Ausgabe der Messe Boot in Düsseldorf

Luxus-Yachten, Segeljollen und ein Boot, das einem Porsche nachempfunden ist: Auf der Messe Boot in Düsseldorf gibt es viel zu sehen. Und auszuprobieren – zum Beispiel beim Surfen, Paddeln oder bei einem virtuellen Tauchgang.

Eine Yacht so groß wie ein Ferienhaus oder doch lieber ein Segelboot zum Aufblasen? Bei der weltgrößten Wassersportmesse Boot präsentieren zum 50. Geburtstag rund 2000 Aussteller Neuheiten rund um Yachten, Tauchen, Kanu- und Surfsport. Rund 1500 Motor- und Segelboote sind zu sehen, darunter kleine Modelle, aber auch Superyachten, die mehr als 20 Meter lang sind. „Das Besondere ist, dass wir das gesamte Segment des Wassersports abbilden“, sagt Boot-Chef Petros Michelidakis.

Luxus Der Trend im Bootsport geht zum Luxus, erstmals widmen sich gleich drei Hallen dem Edelsegment. Eines der größten Exemplare ist eine Superyacht der britischen Werft Sunseeker, die mit rund 120 Quadratmetern auf drei Etagen ähnlich viel Platz bietet wie ein Einfamilienhaus. Rund sieben Millionen Euro kostet die Yacht – als Ausstellungsstück. Große Boote mit mehr als zwölf Metern Länge sind dem Bundesverband Wassersportwirtschaft zufolge derzeit gefragt, zudem Katamarane und Luxusbeiboote mit Preisen bis zu 500.000 Euro.

Stil Form folgt Funktion: Das gehört in der Branche Kennern zufolge der Vergangenheit an. Immer mehr kommt es auch auf den Stil an – sowohl bei der Innenausstattung als auch beim Design der Boote. Schnittig und edel soll es sein. Beides erfüllt der Hermes Speedster der griechischen Werft Seven Seas – hellblau-glänzend lackiert und mit cremefarbenen Sitzen soll das Boot an den Porsche 356 aus den 50er Jahren erinnern.„Der Speedster ist gleichzeitig attraktiv und effizient“, sagt Werftberater Dieter Wauer, der seit 20 Jahren regelmäßig zur Boot kommt: „Es ist weltweit einmalig, ein solches Angebot im Trockenen und in Ruhe anschauen zu können.“

Mitmachen In der sogenannten Beachworld kann man selbst diverse Wassersportarten ausprobieren. Im 65 Meter langen Pool mit hüfttiefem Wasser kann man sich auf dem Wakeboard versuchen. Normalerweise wird man dabei von einem schnellen Boot gezogen, hier gibt es dafür eine Seilbahn. In ruhigerem Fahrwasser bewegen sich die Stand Up-Paddler, darunter Matthias Wagner aus Wesel. Der 36-Jährige, der eine Beinprothese trägt, zeigt an mehreren Messetagen, wie man auf einem Surfbrett stehend paddeln kann, ohne herunterzufallen. Auch die Riesenwelle „The Wave“ ist hier zu finden. Für Anfänger wird die neun Meter breite Welle dabei kleiner und langsamer geschaltet, für Profis ist sie anderthalb Meter hoch und schnell. An beiden Messewochenenden treten zudem einige der besten Surfer der Welt bei den „Wave Masters“ gegeneinander an, darunter die amtierende Europameisterin Janina Zeitler.

Virtual Reality Wer lieber auf dem Trockenen bleibt, muss trotzdem nicht auf Wasserspaß verzichten: Im Tauchzentrum gibt es erstmals die Möglichkeit, mit einer Virtual-Reality-Brille auf Tauchgang zu gehen. Und im neuen Rennboot-Simulator kommen dank Windmaschine und VR-Brille Geschwindigkeitsfans ab zehn Jahren auf ihre Kosten.

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