Boot 2018: Mike Herrebrugh ist der Herr über die Luxusyachten

Der Navigator: Mike Herrebrugh ist der Herr über die Luxusyachten

Die Wassersportmesse "boot" wirft ihre Schatten voraus. Vom 20. bis 28. Januar findet das Spektakel wieder auf dem Messegelände statt, und die eleganten Luxusyachten halten schon einmal Einzug in die Hallen.

Neun Stück von ihnen erreichten Düsseldorf gestern - und trotz Sturm und Gewitter hielt Managing Director Mike Herrebrugh von Sevenstar Yacht Transport im britischen Southampton nervenstark die Stellung. Er ist verantwortlich für den Transport der Luxusyachten in die schönsten Reviere der Welt und auf die boot. "Durch den Sturm gab es keine große Verzögerung, und wir hatten um 14.30 Uhr alle Yachten sicher an Land und auf dem Weg in die Luxusyachthalle 6. Allerdings hatten wir Hochwasser, Wind und Gewitter, was das Ganze natürlich sehr aufregend macht", sagte er unserer Redaktion. "Die besondere Herausforderung unserer Arbeit ist genau das, was wir heute erlebt haben. Wir arbeiten in der freien Natur in unterschiedlichsten klimatischen Umgebungen. Trotzdem ist für uns höchste Professionalität beim Transport der Yachten Pflicht." Seine kurioseste Situation: Beim diesjährigen Transport mit der Princess 35 M und der Majesty 100 - bedingt durch das Rhein-Hochwasser - nur 30 Zentimeter unter den Brücken durchzufahren - neben diesen beiden Yachten wurden noch weitere Schmuckstücke aus Italien übergeben. Die 21 Meter lange Carbonjacht Azimut S7 und die 16 Meter lange Azimut 50 finden genauso wie die Ferretti Pershing 70 (21 Meter) ihre temporäre Heimat in Halle 6. Heute kommen

vier weitere. "Mein Job heute war, ein Auge auf alles zu haben und zur Not selbst einzugreifen und anzupacken", sagt Herrebrugh.

(bpa)