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Wassersportmesse: "boot" mit 50 Düsseldorfer Firmen

Wassersportmesse : "boot" mit 50 Düsseldorfer Firmen

Vom Reisebüro über das Segelcenter, die Törnberatung, die Versicherung fürs Schiff, die Gleitsicht-Taucherbrille oder den Schmuck für den Bootseigner: Viele Produkte und Dienstleistungen auf der größten Wassersportmesse der Welt stammen von Düsseldorfer Anbietern

Die größte Wassersportmesse der Welt: Über 1550 Aussteller aus 59 Ländern zeigen in diesen Tagen auf der Düsseldorfer "boot" alles, was der Boots- und Wassersport zu bieten hat. Und nicht nur die Stadt Düsseldorf partizipiert an den Erfolgen der Messe, durch Besucher und Ausstellern, die hier ihr Geld ausgeben, hier ausgehen und hier übernachten. Die Düsseldorfer Wirtschaft profitiert auch direkt von der Boot: 50 Aussteller aus Düsseldorf sind auf dem Messegelände mit ihren Produkten und Dienstleistungen vertreten. Und manches Unternehmen ist sogar schon seit der ersten Stunde dabei.

Pioniere und Weltneuheiten

Auf 42 "boot"-Jahre bringt es beispielsweise Lenz Rega Port. Hans-Jakob Lenz, heute 80, Gründer der Düsseldorfer Firma mit Sitz im Hafen, war schon Aussteller, als die Messe noch an der Fischerstraße saß. Inzwischen haben seine Kinder Alexandra Lenz-Peltzer und Daniel Lenz den Betrieb übernommen. Ihr Angebot reicht vom nostalgischen Barometer über die Rettungsinsel bis hin zu maritimer Bekleidung und Elektromotoren. Mit dem bisherigen Verlauf der Messe sind sie zufrieden. "Es läuft gut", sagt Alexandra Lenz-Peltzer.

Ein weiteres Traditionsunternehmen auf der "boot" ist Optik Pingel. Der Familienbetrieb von der Oststraße bringt es auch schon auf 41 Jahre. Schon in den 1970er Jahren war die Nachfrage von Tauchern groß, Brillen mit Sehstärken zu bekommen. In diesem Jahr präsentiert Optik Pingel eine Weltneuheit: "Wir haben die erste Taucherbrille mit Gleitsichtgläsern im Programm", berichtet Sabine Jost, Inhaberin und Tochter des Firmengründers voller Stolz. "Die Technologie hat einen unglaublichen Sprung gemacht." Die Besucher sind neugierig und greifen für beste Sicht unter Wasser auch tiefer in die Tasche. Gleitsichtgläser fürs Hobby kosten immerhin um die 500 Euro.

Für Wassersport wird viel Geld ausgegeben, das zeigt sich auf der "boot" vor allem im Halle 6. Und wer sich eine schmucke Motoryacht leisten kann, ist auch für andere schöne Dinge zu begeistern, die den Luxus unterstreichen. "Bose Home Entertainment" zum Beispiel macht sich auch auf einer Yacht gut. Thorsten Rodeck und Richard Rittel haben ihre Filiale an der Kö verlassen, stellen erstmals auf der "boot" aus und zeigen in einem kleinen Kino vor Ort alles, was Bose in Sachen Film und Musik an und unter Deck realisieren kann. Zu gutem Sound gesellt sich schließlich gutes Aussehen. Der Oberkasseler Goldschmied Michael Berger ist ebenfalls in Halle 6 vertreten. Er bietet kinetischen Schmuck an — für Menschen, die Wert auf Individualität legen. Unter Bootseignern soll diese Spezies sehr verbreitet sein.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Trendsportarten auf der "boot" 2011

(RP)