Boot bei "Wetten, dass..." gerammt: Vergleich vor Gericht

"Wetten, dass..." in Düsseldorf: Boot in TV-Show gerammt: Vergleich vor Gericht

Mehr als drei Jahre nach einem Ruderboot-Unfall am Rande einer "Wetten, dass..."-Sendung, die damals zugleich Premiere für Moderator Markus Lanz war, haben sich die Wogen doch noch geglättet.

Beim Landgericht hatte die damals bei einer Fernseh-Wette aktive Frankfurter Rudergesellschaft Germania im Juli 2015 einen Düsseldorfer Versicherer auf rund 9000 Euro verklagt. Denn ein Rennboot der Ruderer war während der TV-Sendung in einem Wendehammer abgestellt, dort aber von einem Sattelschlepper gerammt und schwer beschädigt worden. Jetzt haben sich die Ruderer und die Versicherung per Vergleich geeinigt.

Den Ramm-Schaden am Rennboot (8000 Euro) hatte die Versicherung sofort beglichen. Doch die Ruderer monierten, sie hätten damals mit ihrem demolierten High-Tech-Boot am nächsten Tag auf dem Elfrather See in Krefeld unmöglich an einer nationalen Meisterschaft teilnehmen, hätten also ein Ersatzboot dafür und für die nächsten fünf Monate zum Training leasen müssen. Die dafür fälligen 8850 Euro wollte die Versicherung aber nicht zahlen.

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Zum Urteil kam es damals beim Landgericht jedoch nicht, da sich beide Seiten zu Gesprächen nochmal zusammensetzen wollten. Das hat nun geklappt. Die Versicherung übernimmt laut außergerichtlichem Vergleich immerhin 2500 Euro, die Klage der Ruderer ist damit erledigt.

Bei der "Wetten, dass..."-Sendung hatte der Frankfurter Achter im Oktober 2012 seine Fernseh-Wette übrigens mit größter Bravour bestanden. Das Ruderteam aus Hessen sollte einen Wakeborder im Medienhafen übers Wasser ziehen - über einen 300 Meter langen Slalomkurs mit mindestens 14 Bojen. Das gelang. Und bei der Wahl zum Wettkönig kam die Rudergesellschaft damals sogar auf Rang zwei.

(wuk)