Düsseldorf: Bombe an der Reitzensteinkaserne entschärft

Düsseldorf: Bombe an der Reitzensteinkaserne entschärft

Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Mittwochmorgen an der Reitzensteinkaserne gefunden worden. Mit Verzögerung startete der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung. Um 15.55 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Es ist bereits die zwölfte Bombe in drei Jahren.

Da an dem Blindgänger noch ein Zünder vorhanden war, musste die Bombe sofort entschärft werden. Unmittelbar betroffen waren 121 Personen, die ihre Häuser verlassen mussten. Vor Beginn der Entschärfung wurden allerdings noch mehrere Personen im Gefahrenbereich B entdeckt, die nicht in ihre Häuser zurückkehren wollten. Die Polizei musste ausrücken. Es kam zu Verzögerungen von mehr als 30 Minuten. benötigte dann 20 Minuten, um den Blindgänger, der am Morgen bei Baggerarbeiten auf dem ehemaligen Gelände der Kaserne entdeckt worden war, zu entschärfen.

Dort entstehen derzeit mehr als 1000 Wohneinheiten und große Grünflächen Die Fliegerbombe ist bereits die zwölfte, die innerhalb der vergangenen drei Jahre auf der Großbaustelle gefunden wurde und die sechste, die entschärft werden musste. Die letzte Entschärfung auf dem Gelände war im vergangenen August.

Während der Entschärfung wurden die Häuser in einem Radius von 250 Metern um die Fundstelle evakuiert. In einem Radius von 500 Metern durfte sich niemand ab 14.30 Uhr im Freien aufhalten. Dies betraf 2500 Menschen. Die Einschränkungen galten auch für das DRK-Altenheim und die DRK-Kindertagesstätte in der Ludwig-Beck-Straße 11, die Heinrich-Heine-Gesamtschule an der Graf- Recke-Straße 94/96 und 170, die St.-Franziskus-Schule auf der Herchenbachstraße 2, die Französische Schule, Graf-Recke-Straße 220, Carl-Sonnenschein-Schule, Graf-Recke-Straße 153, die Tennisanlage an der Eugen-Richter-Straße, die Kleingartenanlage an der Lenaustraße, den Einzelhandel sowie für diverse Büro- und Industriegebäude.

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Ein Bustransfer war eingerichtet an den Haltestellen: Mörsenbroicher Weg, Max Halbe Straße, Thomas Mann Straße, Ostendorfstraße, Ludwig-Beck-Straße und Clara-Viebig-Straße eingerichtet. Zudem war eine Betreuungsstelle in der Thomas-Edison-Realschule, Schlüterstraße 18-20 eingerichtet.

Das Gefahrentelefon ist seit 11 Uhr unter der Telefonnummer: 0211-3889 889 erreichbar.

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