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Blühende Sitzzone für die Schadowstraße in Düsseldorf

Düsseldorf : Blühende Sitzzone für die Schadowstraße

Die Platzgestalterin Tita Giese bringt eine neue Idee in die Diskussion um die Einkaufsstraße.

Nach ihrem Entwurf wurde der Stresemannplatz mit Autoreifen und Yukkas gestaltet, den Ernst-Reuter-Platz wertete Tita Giese mit Bambus, Palmen und weißem Kies auf - jetzt hat sie auch eine Idee für die Neugestaltung der Schadowstraße: "Weyhe-Arboretum" nennt die Düsseldorferin ihren Vorschlag in Anlehnung an den berühmten Landschaftsgärtner, der auch den Hofgarten entworfen hat.

Gieses Vorschlag sieht eine reine Fußgängerzone vor, in deren Mitte ein Sitzbereich in Form einer Schlangenlinie installiert wird: geschwungene Bänke mit einer Oberfläche aus Sicherheitsglas, die nachts mit LED beleuchtet werden können und in deren Kurven Pflanzen blühen. "Es müssen außergewöhnliche Bäume sein, von jeder Sorte nur ein Exemplar", sagt Giese, ein Teil soll aus Klonen der vom Orkan "Ela" in Weyhes Hofgarten zerstörten Bäume bestehen (deshalb der Name).

An jedem Baum soll ein QR-Code angebracht sein, von dem mit dem Smartphone Infos zu einzelnen Bäume abgerufen werden können. Unterpflanzt werden soll das Ganze mit niedrigem Bambus. Auf einen Fahrradweg verzichtet Giese, würde Radfahren aber in dem Bereich zwischen Schaufenstern und Bänken zulassen - mit Rücksichtnahme auf Fußgänger. Am Rand der Bepflanzung sollen Fahrradständer installiert werden.

Manko: Wegen der durchlaufenden Bank wäre das Queren von einer zur anderen Seite schwierig.

(dr)