Zollkontrollen in Düsseldorf: Verdacht auf Schwarzarbeit im Transportgewerbe

Zollkontrollen im Großraum Düsseldorf : Verdacht auf Schwarzarbeit im Transportgewerbe

Der Zoll hat im Großraum Düsseldorf Transport- und Speditionsfahrer auf Lenkzeiten und mögliche Schwarzarbeit überprüft.

Durchgeführt wurden die Kontrollen am 18. September ab 4 Uhr morgens. Insgesamt waren 76 Zollbeamte der Standorte Düsseldorf und Wuppertal im Einsatz, die 248 Personen überprüften.

Bei den durchgeführten Kontrollen ging es insbesondere um die ordnungsgemäße Meldung zur Sozialversicherung und die Zahlung des gesetzlichen Mindestlohnes durch den Arbeitgeber. Zudem wurden Geschäftsunterlagen in 19 Betrieben geprüft.

In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Güterverkehr, wurde auch die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer kontrolliert.

Ersten Erkenntnissen zufolge besteht der Verdacht in sechs Fällen auf einen Verstoß gegen das Mindestlohngesetz, in vier Fällen auf das Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt sowie in weiteren vier Fällen auf illegale Ausländerbeschäftigung.

Die komplette Auswertung der gewonnenen Daten dauert an und wird laut Zoll noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

(csr)