Düsseldorf : Polizei zieht Bilanz: Weniger Einsätze als Silvester 2013

Etwas niedriger als im Vorjahr war in der diesjährigen Silvesternacht die Einsatzbelastung der Düsseldorfer Polizei. Die Gesamtzahl der Einsätze im Stadtgebiet lag zwischen 20 Uhr und 6 Uhr am Neujahrsmorgen bei 399. Im Vorjahr waren es noch 435.

Bis zum Neujahrsmorgen gab aus der Silvesternacht keine schwerwiegenden Ereignisse oder Straftaten. So konnte der "Silvestereinsatz" der Polizei in der Innenstadt um 6.30 Uhr beendet werden.

Schwerpunkt des polizeilichen Einsatzes war auch in diesem Jahr wieder die Altstadt, das Rheinufer und die Innenstadt. Bei kühler Witterung füllte sich die Altstadt zunächst zögerlich. Zu dieser Zeit kam es zu keinerlei größeren Zwischenfällen. Vereinzelt wurden Körperverletzungsdelikte gemeldet, die durch die Polizeistreifen schnell bearbeitet werden konnten. Während des Feuerwerks und nach Mitternacht entstanden wiederholt Situationen, bei denen Personen durch ihr gewaltbereites und aggressives Verhalten auffielen.

Die Leitstelle zählte im Stadtgebiet 33 Einsätze wegen Körperverletzungen (Vorjahr: 47). Die Beamten wurden 33-mal zu allgemeinen Streitigkeiten (Vorjahr: 27) gerufen. Nur vier Mal mussten die Polizisten bei Schlägereien eingreifen (Vorjahr: elf). Weil sich Düsseldorfer in der Silvesternacht in ihrer Nachtruhe gestört fühlten, rückte die Polizei zwölf Mal aus (Vorjahr: 15). Die Zahl der Einsätze wegen des unerlaubten oder gefährlichen Umgangs mit Feuerwerk lag bei zwölf (Vorjahr: sieben). In 27 Fällen hieß das Einsatzstichwort "Randalierer". Im Vorjahr waren es 16 Personen, die auffällig wurden. 22 Personen wurden in Polizeigewahrsam genommen. Im Vorjahr waren es neun Personen, die so stark alkoholisiert waren, dass sie Silvester am Jürgensplatz verbringen mussten.

Die Verkehrslage zu Silvester war in der Stadt und auf den Autobahnen im Bezirk unauffällig. Die Polizei zählte dennoch auf Düsseldorfs Straßen zehn (Vorjahr: elf) Unfälle. Bei den flächendeckenden Alkoholkontrollen der Polizei fielen insgesamt sechs (Vorjahr: zwei) Autofahrer auf, die zu "tief ins Glas geschaut hatten".

(ots)