Toter in Flüchtlingsunterkunft in Düsseldorf-Angermund Opfer eines Gewaltverbrechens

Polizei Düsseldorf gibt bekannt: Toter in Flüchtlingsunterkunft ist Opfer eines Gewaltverbrechens

Der am 1. Juni tot in einer Düsseldorfer Flüchtlingsunterkunft gefundene Iraker ist nach Angaben der Polizei wahrscheinlich Oper eines Gewaltverbrechens geworden. Bislang gibt es keinen Hinweis auf ein fremdenfeindliches Motiv.

Sowohl die rechtsmedizinischen Untersuchungen als auch die Auswertung der Spurenlage deuteten darauf hin, dass das Opfer durch äußere Gewalteinwirkung ums Leben gekommen sei, berichtete die Polizei am Montag.

Der Mann war am 1. Juni tot in der kommunalen Flüchtlingsunterkunft in Angermund aufgefunden worden. Der Iraker wurde 47 Jahre alt. Er hielt sich seit Januar 2015 in Deutschland als Asylbewerber auf.

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Nachdem sich erste Hinweise auf ein mögliches Gewaltverbrechen ergeben hatten, hatte die Polizei umfangreiche rechtsmedizinische Untersuchungen durchgeführt. Die Ermittler gehen nun davon aus, dass der Mann getötet wurde. Die Ermittlungen hätten bislang keinerlei Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat ergeben, so die Polizei.

(hpaw)
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