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Polizei Düsseldorf: Radler nach kurzer Flucht in Haft

Polizei Düsseldorf kontrolliert Zweiradfahrer : Gesuchter Radler nach kurzer Flucht in Haft

Radler und E-Bike-Fahrer im Düsseldorfer Stadtgebiet wurden von der Polizei am Mittwoch ganz besonders scharf kontrolliert. Weit über 100 Vergehen wurden festgestellt. Einer der Kontrollierten sitzt nach kurzer Flucht jetzt im Polizeigewahrsam.

Dutzende Einsatzkräfte des Verkehrsdienstes der Düsseldorfer Polizei haben am Mittwoch 247 Rad- und Pedelecfahrer im Stadtgebiet kontrolliert. Die Kontrollen ergaben insgesamt 17 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, 139 Verwarngelder - und eine Festnahme.

Hauptsächlich wurde das Fahren in der falschen Fahrtrichtung auf Fahrradwegen geahndet. Weiterhin führten das Nutzen von Smartphones auf dem Rad und Rotlichtverstöße bei Fahrradfahrern zur überwiegenden Anzahl der festgestellten Verstöße.

Im Verlauf der Kontrolle wurde ein Radfahrer nach einem Rotlichtverstoß auf der Werstener Straße angehalten und kontrolliert. Bei der Prüfung der mündlich vorgetragenen Personalien ergaben sich Ungereimtheiten. Als die Einsatzkräfte die Angaben überprüfen wollten, sprintete der Betroffene plötzlich zu seinem Rad und versuchte zu flüchten. Die Flucht endete jedoch so schnell, wie sie begonnen hatte.

Ein paar hundert Meter weiter versperrte ihm ein Streifenwagen den Weg. Der Flüchtige versuchte vergeblich an dem Einsatzfahrzeug vorbeizukommen und prallte gegen einen geparkten Pkw. Er fiel zu Boden und konnte vor Ort festgenommen werden. Rettungssanitäter stellten keine größeren Verletzungen fest. Der Mann sitzt mittlerweile im Polizeigewahrsam. Das Fluchtmotiv dürfte unter anderem in einem Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gelegen haben.

Auch der Fahrer eines Lkw wurde kontrolliert. Bei der Überprüfung des 29-Jährigen ergaben sich Verdachtsmomente, dass dessen rumänischer Führerschein gefälscht sein könnte. In seiner ersten Einlassung gab der 29-Jährige schließlich zu, den Führerschein für 600 Euro gekauft zu haben. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ihm drohen jetzt entsprechende Strafanzeigen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise.

(csr)