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Maßnahme der Düsseldorfer Polizei: Drei Monate Hausverbot für die Altstadt

Maßnahme der Düsseldorfer Polizei : Drei Monate Hausverbot – für die gesamte Altstadt

Wegen Körperverletzung, Diebstählen und sexueller Belästigung hat die Düsseldorfer Polizei einem 30-Jährigen für drei Monate verboten, die Altstadt zu betreten. Binnen weniger Wochen hatte der Mann 15 Mal gehörigen Ärger mit der Polizei.

15 Mal in zwölf Wochen ist ein 30-jähriger Mann aus Düsseldorf in der Altstadt polizeilich aufgefallen. Jetzt hat die Polizei ein Verbot zum Betreten der Altstadt (Bereichsbetretungsverbot) gegen ihn erlassen.

Neben Körperverletzungsdelikten und Diebstahlsdelikten werden dem Mann auch mindestens vier Sexualdelikte vorgeworfen, bei denen er Frauen belästigt und unsittlich berührt hat.

Derzeit befindet sich der einschlägig vorbestrafte Mann in Untersuchungshaft. Er wird aber auch nach seiner Entlassung für die nächsten drei Monate die Düsseldorfer Altstadt nicht mehr betreten dürfen.

Sollte er dennoch dort angetroffen werden, muss er mit einem erheblichen Zwangsgeld oder Zwangshaft und mit einer Ingewahrsamnahme rechnen. Die Maßnahme beruht auf dem Polizeigesetz NRW und dient der Gefahrenabwehr. Bei weiteren Personen wird ein Bereichsbetretungsverbot aktuell geprüft.

Das Bereichsbetretungsverbot ist ein Teil des Konzeptes Altstadt der Polizei Düsseldorf und soll neben weiteren Maßnahmen, wie etwa der Erweiterung der Videobeobachtung die Sicherheit der Besucher/-innen und Bewohner/-innen der Altstadt erhöhen.

(csr)