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Großbrand in Düsseldorf-Bilk: Kripo geht von fahrlässiger Brandstiftung aus

Großbrand in Düsseldorf-Bilk : Kripo geht von fahrlässiger Brandstiftung aus

Die Experten der Kriminalpolizei haben am Mittwoch den Brandort an der Witzelstraße besichtigt, nachdem dort am Tag zuvor ein altes Möbellager in Flammen stand. Die Polizei geht davon aus, dass es fahrlässige Brandstiftung war.

Zehn Stunden lang hatten seit Dienstagnachmittag bis in die Nacht rund 120 Einsatzkräfte der Düsseldorfer Feuerwehr gegen einen Großbrand in einem alten Möbellager im Stadtteil Bilk gekämpft. Dort war das Feuer um 16.30 Uhr in einer 50 mal 50 Meter großen leerstehenden Halle ausgebrochen.

Am Mittwoch suchten die Brandexperten auch mit Polizeihunden den Brandort ab, um auszuschließen, dass sich noch Personen unter dem Schutt befinden. Doch das war nicht der Fall.

Laut Polizei ist das alte Möbelhaus auch Schlafstelle für Obdachlose. Derzeit ist die Polizei damit beschäftigt, Personen aus dieser Gruppe zu identifizieren und zu vernehmen. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen zurzeit ebenfalls, inwieweit strafrechtlich relevantes Verhalten der Verursacher vorliegen könnte. Hinweise auf einen technischen Defekt oder eine vorsätzliche Brandlegung haben sich nicht ergeben.

Die Rauchwolke, die bei dem Brand entstand, war in vielen Stadtteilen Düsseldorfs sichtbar. Während des Feuerwehreinsatzes waren Anwohner vorsorglich angehalten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zusammen mit dem Umweltamt wurde geprüft, wie schädlich der Brandrauch ist. Die Messungen hatten jedoch keine negativen Ergebnisse gezeigt, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr

(ila)