Kriminalstatistik 2017 Düsseldorf: Die wichtigsten Zahlen

Kriminalstatistik 2017: "Düsseldorf ist sicherer geworden"

Die Polizei hat Zahlen zur Kriminalität im Jahr 2017 präsentiert. Das Ergebnis: Die Fallzahlen sind in vielen Bereichen rückläufig, die Aufklärungsrate steigt. Der Polizeipräsident beklagt aber, dass viele Bürger sich trotzdem subjektiv nicht sicher fühlen.

"Düsseldorf ist sicherer geworden", sagte Düsseldorfs Polizeipräsident Norbert Wesseler zum Auftakt der Pressekonferenz Mittwochmittag. Dass landesweit so gute Zahlen präsentiert werden konnten, liege auch an der guten Statistik der Landeshauptstadt. Weniger als 70.000 Straftaten seien in Düsseldorf 2017 verübt worden - das erste Mal seit 1994. Das sei erfreulich. "Es wird nicht immer alles schlechter", sagte Wesseler. "Die objektiven Zahlen zeigen: Die Lage ist besser als das Gerede darüber."

Inhaltlich lag der Fokus der Düsseldorfer Polizei 2017 nach eigenen Angaben besonders auf der Bekämpfung von Eigentumsdelikten wie Einbruch und Diebstahl. Wesseler appellierte an die Bürger, sich möglichst schon vor einem Wohnungseinbruch zu Sicherheitsmaßnahmen beraten zu lassen. Kostenlos biete die Polizei so eine Beratung in der Dienststelle Kriminalprävention an.

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Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Bekämpfung von Intensivtätern. Dazu arbeite man mit Staatsanwaltschaft und Stadt Düsseldorf zusammen, sagte Kriminaldirektor Dietmar Kneib. In Fallkonferenzen würde für jeden Einzelfall beraten, wie mit dem Täter umzugehen sei. Optionen dabei sind meist Haft oder Abschiebung, sofern es sich um einen Intensivtäter mit abgelehntem Asylantrag handelt. Die Initiative der Düsseldorfer Polizei läuft seit November 2017.

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