Kohlenmonoxid-Unfall in Bunsenstraße in Düsseldorf - Verletzte muss in Druckkammer

Einsatz in Düsseldorf: Eine Verletzte bei Kohlenmonoxid-Unfall in Friedrichstadt

In der Bunsenstraße ist es am Dienstagabend in einem Haus zu einem Austritt von Kohlenmonoxid gekommen. Dabei wurde eine Person verletzt und musste in einer Druckkammer behandelt werden.

Wie die Feuerwehr berichtete, wurde die Leitstelle gegen 17:45 Uhr durch einen Notruf aus einer Wohnung an der Bunsenstraße alarmiert. Eine Frau benötigte ärztliche Hilfe. Beim Eintreffen der beiden Notfallsanitäter in der Wohnung, schlug der mitgeführte Kohlenmonoxid-Melder an. Einer der Retter stellte an der Gastherme die Gasversorgung ab und kümmerte sich dann um die Patienten.

Beim Eintreffen der weiteren Einsatzkräfte wurden sowohl im 3. als auch im 4. Obergeschoss erhöhte Kohlenstoffmonoxid Werte festgestellt. Es wurden dem Bericht zufolge Lüftungsmaßnahmen eingeleitet und parallel dazu stellte die Stadtwerke die komplette Gasversorgung im gesamten Haus ab.

In Begleitung eines Notarztes wurde die Verletzte in die Universitätsklinik transportiert und später zur weiteren Behandlung der Druckkammer zugeführt.

Die Ursache für die erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration war vermutlich ein defekter Kaminaufsatz der sehr wahrscheinlich durch den Sturm am Sonntag beschädigt wurde.

Auch im westfälischen Vlotho gab es einen Einsatz wegen eines Kohlenmonoxid-Austritts. Weil der Rettungssanitäter ein Warngerät getragen hatte, war beim Einsatz um einen im Treppenhaus gestürzten Heimbewohner Kohlenmonoxid entdeckt worden. In das betroffene Altenheim in Vlotho eilten nach dem Alarm des Warngerätes etwa 80 Einsatzkräfte, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr Herford am Dienstag über den Einsatz vom Vortag. In dem Altenheim wurden daraufhin 114 Bewohner, Besucher und Mitarbeiter untersucht. Elf Personen - acht Bewohner und drei Mitarbeiter des Rettungsdienstes - kamen ins Krankenhaus. Im Bereich eines Blockheizkraftwerks entdeckte die Feuerwehr ein Leck und schaltete die Anlage aus. Das gefährliche, geruchslose Gas hatte sich nach ersten Erkenntnissen im Abwassersystem ausgebreitet. Die Kriminalpolizei ermittelt. Mehrere Medien hatten berichtet. Inzwischen sind die Bewohner, die im Krankenhaus aufgenommen wurden, wieder im Altenheim zurück, teilte der Betreiber am Dienstag mit.

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(felt)
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