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Hauptbahnhof Düsseldorf: Gepäck im Wert von 40.000 Euro gestohlen

Auf Zugfahrt nach Düsseldorf : Louis-Vuitton-Taschen im Wert von 40.000 Euro gestohlen

Einem Reisenden in einem Zug nach Düsseldorf ist ein Koffer gestohlen worden, in dem sich Handtaschen im Wert von 40.000 Euro befanden. Zuvor kontrollierte die Bundespolizei einen Mann am Hauptbahnhof, nach dem mit drei Haftbefehlen gesucht wurde.

Einem Mann ist am Donnerstagabend auf dem Weg nach Düsseldorf ein Rollkoffer gestohlen worden, in dem sich Handtaschen einer Nobelmarke im Wert von rund 40.000 Euro befunden haben. Der 21-Jährige fuhr im ICE 528 von München nach Düsseldorf. Der Diebstahl ereignete sich bei einem Halt um 21.14 Uhr in Köln Messe/Deutz. In der Nacht zu Donnerstag konnten Beamte der Bundespolizei einen Mann am Hauptbahnhof festnehmen, nach dem mit drei Haftbefehlen gesucht wurde.

Der 21-jährige Mann aus Düsseldorf stellte seinen Rollkoffer mit 40 Handtaschen der Marke Louis Vuitton auf den Boden der Gepäckablage im Zug. Bei einem längeren planmäßigen Halt verließ er kurzzeitig für eine Zigarette den Zug. Als er zurückkam, war der Koffer mit den Handtaschen verschwunden. Eine Suche im Zug blieb erfolglos.

Im Düsseldorfer Hauptbahnhof suchte der junge Mann die Wache der Bundespolizei auf. Eine Sicherung der Kameraaufzeichnungen wurde veranlasst. Beim nächsten Halt in Dortmund suchten Kollegen der Bundespolizei den gesamten Zug nach dem Koffer ab, jedoch ohne Erfolg. Die aktuellen Kaufbelege legte der Geschädigte als Nachweis vor. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den unbekannten Tatverdächtigen ein.

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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde im Düsseldorfer Hauptbahnhof ein Mann festgenommen, nach dem mit drei Haftbefehlen gesucht wurde.

Der 29-jährige Guineer konnte sich bei einer Kontrolle durch die Bundespolizei im Düsseldorfer Hauptbahnhof nicht ausweisen. Für eine Personalienüberprüfung wurde er auf die Dienststelle gebracht. Bei einer Durchsuchung konnten keine Ausweispapiere aufgefunden werden. Anhand seiner Fingerabdrücke wurde der Mann schließlich identifiziert.

Er war mit drei Haftbefehlen zur Festnahme ausgeschrieben worden. Die Staatsanwaltschaft Köln suchte nach ihm, weil er wegen eines Widerstandes zu acht Monaten Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz war er zu einem Jahr und zwei Monaten verurteilt worden, wovon er noch 265 Tage zu verbüßen hatte. Zudem bestand gegen den Mann ein Haftbefehl zur Ausweisung vom Ausländeramt des Rhein-Sieg-Kreises. Der Mann wurde an die nächste Justizvollzugsanstalt übergeben.

(csr)