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Flughafen Düsseldorf: Zwölffacher Steuerbetrüger bei Einreise festgenommen

Flughafen Düsseldorf : Zwölffacher Steuerbetrüger bei Einreise festgenommen

Fünf gesuchte Männer konnte die Bundespolizei am Wochenende bei Ein- und Ausreisekontrollen am Flughafen festnehmen. Darunter war auch ein zwölffacher Steuerbetrüger. Die Geldstrafe in Höhe von 14.800 Euro konnte von ihm beglichen werden.

Fünf zur Festnahme ausgeschriebene Personen hat die Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf bei Ein- und Ausreisekontrollen unterschiedlicher Flüge am Wochenende festgenommen.

Am Freitagmorgen stellten die Beamten einen Mann fest, der nach London fliegen wollte. Der 63-Jährige wurde bereits seit Oktober 2017 von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen gemeinschaftlichen Diebstahls per Haftbefehl gesucht. Der in Polen lebende Mann konnte seinen Flug jedoch antreten, da er die Geldstrafe in Gesamthöhe von 200 Euro vor Ort bei der Bundespolizei begleichen und so die Ersatzfreiheitsstrafe in Gesamthöhe von 20 Tagen abwenden konnte.

Am Freitagnachmittag wurde im Rahmen einer stichprobenartigen Einreisekontrolle eines Fluges aus Breslau ein 38-jähriger Mann kontrolliert, der von der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Lübeck seit März per Haftbefehl wegen zwölffacher Steuerhinterziehung gesucht wurde. Die Geldstrafe in Höhe von 14.800 Euro konnte von ihm beglichen und so die Ersatzfreiheitsstrafe in Gesamthöhe von 370 Tagen abgewendet werden. Im Anschluss setzte er seine Reise fort.

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Am Sonntagmorgen wurde ein 25-jähriger albanischer Staatsangehöriger bei der Einreisekontrolle eines Fluges aus Tirana vorstellig. Dabei wurde festgestellt, dass die Staatsanwaltschaft Dresden im Juli des letzten Jahres einen Haftbefehl wegen unerlaubter Einreise gegen den Mann verfügt hatte. Auch er konnte seine Reise fortsetzen, da er die Geldstrafe in Gesamthöhe von 1100 Euro begleichen und so die Ersatzfreiheitsstrafe in Gesamthöhe von 55 Tagen abwenden konnte.

Wenige Stunden später kontrollierte die Bundespolizei dann einen 42-Jährigen, der sich auf der Einreise eines Fluges aus London befand. Bei ihm stellten die Beamten fest, dass er von der Staatsanwaltschaft Münster gesucht wurde. Im November des vergangenen Jahres wurde ein Haftbefehl wegen Subventionsbetruges gegen den im März 2021 Verurteilten erlassen. Der in Großbritannien lebende Mann konnte die Geldstrafe in Gesamthöhe von 1200 Euro begleichen und seine Reise fortsetzen.

Kurz darauf wurde bei einer stichprobenartigen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Palma de Mallorca ein 32-jähriger Mann kontrolliert, gegen den zwei Haftbefehle vorlagen. Der erste wurde im März dieses Jahres von der Staatsanwaltschaft Bochum wegen Betruges erlassen und der zweite im November des letzten Jahres von der Staatsanwaltschaft München wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Geldstrafen in Höhe von 1500 und 3600 Euro konnte der in Bochum lebende Mann begleichen und so die Ersatzfreiheitsstrafen von 150 und 143 Tagen abwenden. Im Anschluss trat er seinen Flug nach Mallorca an.

(csr)