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Flughafen Düsseldorf: Aus Antalya direkt ins Gefängnis

Flughafen Düsseldorf : Aus Antalya direkt ins Gefängnis

Gleich bei vier Reisenden stellte die Bundespolizei am Düsseldorfer Flughafen fest, dass diese mit Haftbefehlen gesucht wurden. Für einen der Erwischten ging es aus Antalya kommend direkt ins Gefängnis. So geht es mit den anderen weiter.

Vier mit Haftbefehlen gesuchte Personen hat die Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf bei Ein- und Ausreisekontrollen am Wochenende festgenommen.

Zu Beginn fiel den Beamten am Freitagmorgen ein Mann auf, der mit einem Flug aus Samsun in der Türkei kam. Hierbei wurde festgestellt, dass der 49-Jährige im Dezember des vergangenen Jahres von der Staatsanwaltschaft Gera wegen eines Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz per Haftbefehl gesucht wurde.

Der in Köln lebende Mann konnte seine Heimreise jedoch fortführen, da er die Geldstrafe in Gesamthöhe von 20 Euro vor Ort bei der Bundespolizei begleichen und so die Erzwingungshaft in Gesamthöhe von 2 Tagen abwenden konnte.

Wenige Stunden später wurde bei der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Istanbul, eine 37-jährige Frau kontrolliert, bei der die Beamten bemerkten, dass die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth im Oktober 2018 einen Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen die in Frankreich lebenden Frau erlassen hatte. Die Geldstrafe in Höhe von 240 Euro wurde von ihr vor Ort beglichen und so die Ersatzfreiheitsstrafe in Gesamthöhe von 16 Tagen abgewendet.

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Am Freitagabend wurde bei der Einreisekontrolle eines Fluges aus Belgrad ein Mann entdeckt, gegen den die Staatsanwaltschaft Duisburg im November 2021 einen Haftbefehl wegen Betruges gegen den 29-Jährigen erlassen hatte. Der in Duisburg lebende Mann konnte seine Heimreise fortsetzen, da er die Geldstrafe in Höhe von 300 Euro begleichen und so die Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen abwenden konnte.

Zuletzt kontrollierte die Bundespolizei am frühen Samstagmorgen einen Mann, der mit einem Flug aus dem türkischen Antalya in Düsseldorf angekommen war. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 52-Jährige von der Staatsanwaltschaft Dortmund gesucht wurde. Im Dezember 2021 wurde durch diese ein Haftbefehl wegen versuchten Betruges gegen den in Dortmund lebenden Mann erlassen.

Der Mann konnte die Geldstrafe in Höhe von 4420 Euro vor Ort nicht begleichen, sodass er durch die Bundespolizei an die zuständige Justizbehörde überstellt wurde.

(csr)