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Feuerwehr Düsseldorf: Brennende Trafostation auf Firmengelände in Benrath

Feuerwehr Düsseldorf : Brennende Trafostation auf Firmengelände in Benrath

Dunkler Rauch stieg am Montagmorgen aus einem Lüftungsschacht an einem Firmengebäude in Düsseldorf-Benrath auf. Ein Passant alarmierte umgehende die Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, hatten Mitarbeiter bereits mit Löscharbeiten angefangen.

Ein Passant hat am Montagmorgen gegen 9.45 Uhr dunklen Rauch aus einem Lüftungsschacht in der Paul-Thomas-Straße in Benrath aufsteigen sehen. Umgehend alarmierte er die Feuerwehr. Der Anrufer konnte die Quelle des Rauchs nicht genau lokalisieren. Als Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort eintrafen, war der schwarze Rauch weiterhin sichtbar. Auf dem Gelände einer zellstoffverarbeitenden Firma war es in einer Trafostation zu einem Brand gekommen. Drei Mitarbeiter der Firma hatten bereits erste Löschversuche unternommen, allerdings waren die Flammen von ihnen nicht unter Kontrolle zu bringen.

Da bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr die elektrische Anlage durch firmeneigene Fachkräfte abgeschaltet und geerdet wurde, schickte der Einsatzleiter sofort einen Atemschutztrupp in das Gebäude, um die Flammen zu löschen. Erst mit zwei Pulverlöschern war der Brand schlussendlich unter Kontrolle zu bringen.

Drei der insgesamt sechs Elemente der Anlage waren erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden und auch nach Abschluss der Löschmaßnahmen noch stark erhitzt. Um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, demontierte die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Firma die Elemente und legten diese mit einem Gabelstapler für 24 Stunden in ein firmeneigenes Wasserbad.

Drei Mitarbeiter, die bereits erste Löschversuche in dem Trafogebäude unternommen hatten, wurden vom Rettungsdienst auf eine Rauchgasvergiftung untersucht. Es konnten keine erhöhten Kohlenstoffmonoxidwerte und Verletzungen festgestellt werden, sodass niemand ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Im Anschluss an die Löscharbeiten konnte der Betrieb auf dem Gelände ohne Einschränkungen weitergehen. Nach rund 90 Minuten kehrten die 18 Einsatzkräfte der Feuerwache Wersten zu ihrem Standort zurück. Der Einsatzleiter schätzt den entstandenen Schaden auf rund 20.000 Euro.

(csr)