Feuerwehreinsatz in Düsseldorf : Drei Personen über eine Drehleiter gerettet

An der Prinz-Georg-Straße kam es am Samstagabend zu einem Zimmerbrand in einem Wohnhaus. Die Wohnung ist vorläufig nicht mehr nutzbar, die betroffene Familie wurde in einer städtischen Unterkunft untergebracht.

Am frühen Samstagabend wurde die Feuerwehr zu einem Zimmerbrand im sechsten Obergeschoss eines Wohnhauses an der Prinz-Georg-Straße in Pempelfort gerufen. Gleich mehrere Personen hatten den Brand gemeldet. Aufgrund der beschriebenen Situation und der Ungewissheit, ob sich noch Menschen in der Brandwohnung aufhalten, alarmierte der Leitstellendisponent umgehend mehrere Feuerwehr- und Rettungseinheiten, die zur Einsatzstelle fuhren. Vor Ort konnten zwei Einsatzabschnitte gebildet werden, sodass die beiden Drehleitern das Haus von zwei Seiten erreichten. Parallel dazu entsendete der Einsatzleiter die ersten Rettungstrupps über das Treppenhaus in die Brandetage. Da dort keine Mieter angetroffen wurden, konnten die Feuerwehrleute direkt mit den Löscharbeiten beginnen.

Noch während dieser Arbeiten machten sich drei Bewohner in der siebten Etage des Mehrfamilienhauses bemerkbar, ein selbstständiges Verlassen der Wohnung war ihnen aufgrund des verrauchten Treppenhauses nicht mehr möglich. Hier kam eine der beiden Drehleitern zum Einsatz, sodass die Betroffenen schnell sicheren Boden unter den Füßen hatten.

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  • Anne Heche (Archivbild).
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Durch das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte gelang es den Löschtrupps, das Feuer bereits nach einer Stunde vollständig zu löschen. Im Anschluss an die Löscharbeiten kontrollierten weitere Einsatzkräfte die angrenzenden Wohnungen auf eine Beeinträchtigung durch den Brand. Eine Ausbreitung hatte jedoch nicht stattgefunden.

Die drei geretteten Bewohner wurden vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert. Abschließend wurde der betroffene Bereich mittels Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit. Die Brandwohnung ist zurzeit nicht mehr bewohnbar, sodass die Feuerwehr die fünfköpfige Familie, die darin gelebt hat, sowie einen Bekannten der Familie in einer städtischen Unterkunft untergebracht hat. Die Höhe des Sachschadens konnte zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ermittelt werden.

Der Einsatz für die rund 50 Feuerwehrkräfte war nach etwa zwei Stunden beendet. Zur Aufklärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Arbeit aufgenommen. Bei einer am späten Abend routinemäßig durchgeführten Brandnachschau stellten die Feuerwehrleute keine versteckten Glutnester fest.