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Fälle in Düsseldorf: Polizei warnt vor dreisten Corona-Trickbetrügern

Fälle in Düsseldorf : Polizei warnt vor dreisten Corona-Trickbetrügern

Mit einer dreisten Masche versuchen Betrüger in Düsseldorf, Senioren um ihr Erspartes zu bringen. Sie erzählen am Telefon, ein Verwandter benötige ein teures Medikament, um nicht an Covid-19 zu sterben. Doch damit nicht genug.

Die Düsseldorfer Polizei warnt vor Trickbetrügern, die Senioren mit einer Corona-Masche um ihr Erspartes bringen. Erst Samstag ergaunerten sie auf diese Art Geld von einer Seniorin in Itter. Die über 80-jährige Frau glaubte am frühen Samstagabend mit ihrem ersparten Geld ihren Sohn vor dem Tod zu retten, als ein junger Mann ihr Bargeld an der Haustür abnahm.

Zuvor hatte sie einen Anruf von einem vermeintlichen Professor Weber erhalten, der ihr erklärte, dass ihr Sohn an Covid-19 erkrankt sei und ein lebensrettendes Medikament benötigte, das einen hohen Betrag kosten solle. Die Frau zögerte nicht und übergab einem jungen Mann ihr Geld an der Haustür.

Doch damit nicht genug: Nach der Abholung des Geldes erhielt die Frau erneut einen Anruf. Nun rief eine vermeintliche Polizistin an. Sie teilte der Frau mit, dass sie das Telefon abgehört und dadurch von dem Betrug erfahren habe. Um sie vor weiterem Schaden zu bewahren, würde man nun den gesamten Schmuck sowie das restliche Bargeld abholen. Daraufhin wurde die Seniorin misstrauisch und verständigte die Polizei.

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Der Mann, der das Geld abholte, wird wie folgt beschrieben: Er ist 30 bis 40 Jahre alt und war etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß. Er trug dunkle Kleidung sowie eine dunkle Kappe und sprach akzentfrei Deutsch. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 31 unter der Telefonnummer 0211-8700 entgegen.

Um weitere Betrugsfälle zu vermeiden, rät die Polizei:

  • Niemals Geld und Wertgegenstände an Fremde übergeben.
  • Keine persönlichen Informationen zu familiären und finanziellen Verhältnissen mit fremden Personen teilen.
  • Einen verdächtigen Anrufer auffordern, seinen Namen zu nennen.
  • Keine Fremden in die Wohnung lassen, auch wenn sich diese als mutmaßliche Amtsträger legitimieren. In diesem Fall die betreffende Institution unter der persönlich bekannten oder nachgeschlagenen Telefonnummer anrufen.
  • Keine kostenpflichtigen Corona-Tests in Anspruch nehmen und umgehend die Polizei anrufen.

Bei Fragen stehen die Mitarbeiter des Kommissariats für Prävention und Opferschutz unter der Nummer 0211-8700 zur Verfügung. Im Notfall die 110 anrufen.

(csr)