Evelyn Burdecki: Dschungelkönigin steht wegen 7600 Euro vor Gericht

Prozess in Düsseldorf : „Dschungelkönigin“ Evelyn Burdecki wegen 7600 Euro vor Gericht

Im Prozess gegen die RTL-„Dschungelkönigin“ Evelyn Burdecki hat das Landgericht Düsseldorf beiden Seiten geraten, sich außergerichtlich zu einigen. Gestritten wird um knapp 7600 Euro Provision für die Vermittlung eines Auftritts in die Show „Promi Big Brother“.

Sie fühlt sich zwar im Recht, wäre aber trotzdem bereit, jetzt 3500 Euro als Honorar-Anteil an ihren Ex-Manager zu zahlen: „Dschungel-Königin“ Evelyn Burdecki (30) gab sich vor dem Landgericht kompromissbereit – und gegenüber der Reporterschar stets lächelnd und überaus auskunftsfreudig.

Auf dem Weg zum „Dschungel-Camp“ habe sie Anfang 2017 mit einer Event-Agentur zwar einen Exklusiv-Vertrag geschlossen, sei von dem Agenten später aber bedroht worden, er werde sie „fertig machen“, ihre berufliche Existenz zerstören.

Also habe sie den Vertrag gekündigt, den sie nun auch als „sittenwidrig“ empfinde – und habe dem Agenten nur deshalb die vertraglich zugesicherten 30 Prozent ihrer Gage (insgesamt 21.500 Euro) nicht ausgezahlt. Doch genau darauf pocht jetzt der Ex-Agent, will 7586,25 Euro einklagen.

Mit einem Kompromiss-Vorschlag über 4500 Euro lag die Richterin für Burdecki am Donnerstag aber noch zu hoch. Maximal 3500 Euro wäre die 30-Jährige zu zahlen bereit, ob das jedoch der Kläger akzeptiert, will dessen Anwalt erst noch abklären.

Zuvor hatte die Richterin dem TV-Starlet allerdings nicht allzu viel Hoffnung auf einen Prozess-Sieg gemacht. Ob der damalige Event-Vertrag wirklich „sittenwidrig“ genannt werden könne und schon deshalb null und nichtig sei, „springt einem jetzt nicht so ins Auge“, sagte die Richterin mit Blick zu Burdecki.

Ob der blonden Quoten-Queen („die zuvor schon zwei andere TV-Sendungen bereicherte“, wie die Richterin es formulierte) jetzt aber eine Einigung mit ihrem früheren Agenten gelingt, bleibt ungewiss. Andernfalls will das Gericht Ende Mai verkünden, ob und wie es mit der Klage gegen Burdecki weiter geht.

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