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Düsseldorf-Wersten : Pkw von Straßenbahn erfasst - Fahrer eingeklemmt

Düsseldorf-Wersten : Pkw von Straßenbahn erfasst - Fahrer eingeklemmt

Schwer verletzt wurde der Fahrer eines Pkw, dessen Auto in Düsseldorf-Wersten von einer Straßenbahn erfasst wurde. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es im Kreuzungsbereiche der Kölner Landstraße mit der Ickerswarder Straße in Richtung Holthausen zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem Pkw. Der 63-jährige Fahrer wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Über die Rheinbahnleitstelle erhielt die Feuerwehr Düsseldorf am Montagmorgen die Meldung über einen Unfall zwischen einer Straßenbahn und einem Pkw in Wersten. Als die ersten Rettungskräfte vor Ort eintrafen, bot sich ihnen folgendes Bild: Aus bislang ungeklärter Ursache war ein Pkw mit einer in Richtung Holthausen fahrenden Straßenbahn kollidiert. Die vordere Kupplung der Bahn hatte sich in den Holm auf der Fahrerseite des Kombis zwischen der vorderen und hinteren Tür gedrückt.

Der 63-jährige Fahrer des Volkswagen Kombis war ansprechbar, konnte sich aber nicht aus seiner Lage befreien. Bei der Bahn handelte es sich um einen Zug der Linie U77, offenbar waren außer dem Fahrer zwei Stationen vor dem Endhalt keine Passagiere mehr an Bord. Der 32-jährige Zugführer stand unter Schock und musste vom Rettungsdienst medizinisch versorgt werden.

Für die Rettung des Pkw-Fahrers musste zuerst durch einen Mitarbeiter der Rheinbahn die Straßenbahn wenige Meter nach hinten gesetzt werden. Anschließend konnten in Abstimmung mit der Notärztin, unter zur Zuhilfenahme von hydraulischem Schneid- und Spreizwerkzeug die beiden Türen auf der Fahrerseite des Kombis sowie der Holm herausgetrennt. Daraufhin konnte der Verletzte aus seinem Unfallwrack befreit werden. Während der Befreiung aus dem Fahrzeug wurde der Verletzte durch den Rettungsdienst medizinisch betreut.

Mit einem sogenannten Rettungsbrett erfolgte dann die schonende Rettung aus dem Wagen. Anschließend führte die Notärztin eine medizinische Versorgung durch, danach erfolgte der Transport in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Lebensgefahr besteht derzeit laut Feuerwehr nicht.

Der Fahrer der Straßenbahn konnte nach einer ersten medizinischen Betreuung vor Ort an einen Mitarbeitenden der Rheinbahn übergeben werden. Ein Transport ins Krankenhaus war nicht notwendig. Nach rund einer Stunde kehrten die 32 Einsatzkräfte zu ihren Wachen zurück. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

(csr)