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Düsseldorf-Vennhausen: Mann an Bushaltestelle verbrannt - Obduktion bringt Ermittler nicht weiter

An Station „Eller S“ : Mann an Düsseldorfer Bushaltestelle verbrannt - Obduktion bringt Ermittler nicht weiter

Im Fall des Mannes, der an der Bushaltestelle „Eller S“ in Düsseldorf plötzlich in Flammen stand, hat die Obduktion die Ermittler kaum weitergebracht. Der 70-Jährige sei an seinen schweren Brandverletzungen gestorben, sagte Staatsanwalt Martin Stücker.

Die Untersuchung seiner Kleidung nach Spuren von Brandbeschleuniger dauere weiter an, ergänzte ein Polizeisprecher.

Zwei Augenzeugen hatten am Dienstagabend den Notruf gewählt. Passanten gelang es dann, die Flammen zu löschen, noch bevor die Feuerwehr eintraf.

Ein Hubschrauber brachte den lebensgefährlich Verletzten in ein Krankenhaus, wo er Stunden später starb.

Weiterhin kann weder ein Verbrechen, noch ein Unfall, noch ein Suizid ausgeschlossen werden. Die Augenzeugen waren erst auf den Mann aufmerksam geworden, als dieser bereits brannte. Er trug ein Feuerzeug bei sich. Ein Abschiedsbrief wurde nicht entdeckt.

[Hinweis: Bislang hatten wir geschrieben, die Bushaltestelle befinde sich in Düsseldorf-Eller. Tatsächlich befindet sich die Bushaltestelle „Eller S“ knapp hinter der Stadtteilgrenze und liegt in Vennhausen. Das wurde nun korrigiert.]

Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Mann gerät an Bushaltestelle in Düsseldorf in Brand und stirbt

(csr/dpa)