Versuchter, zweifacher Mord in Düsseldorf Nach Messerattacke in Tagesstätte Haftbefehl erlassen

Düsseldorf · Nachdem ein Mann am Montag versucht hatte, zwei Frauen mit einem Messer zu töten, sitzt nun ein Beschuldigter in Untersuchungshaft. Eine der Frauen schwebte nach der Tat in Lebensgefahr.

Wie die Polizei in NRW​ arbeitet und welche Waffen sie hat
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Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Nach einem Messerangriff auf zwei Mitarbeiterinnen einer Tagesstätte für Wohnungslose in Unterbilk am Montag, wurde am Dienstag gegen den 40-jährigen Beschuldigten Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Der Vorwurf lautet auf versuchten, zweifachen Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Die schwer verletzte 63-jährige Mitarbeiterin der Einrichtung befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr.

Der Mann hatte am Montagmorgen mit einem Messer die beiden Frauen angegriffen und verletzt. Bei den Frauen handelt es sich um zwei Mitarbeiterinnen einer Tagesstätte für Wohnungslose. Zu der Attacke sei es aus bislang unbekannter Ursache gekommen, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen festnehmen.

Nach vorläufigem Erkenntnisstand sei der 40-Jährige in der Einrichtung nicht unbekannt gewesen, erläuterte ein Sprecher. Laut Polizei befand sich der Mann zum Tatzeitpunkt in der Unterkunft an der Neusser Straße. Man gehe davon aus, dass er zunächst gezielt auf eine Mitarbeiterin losgegangen sei, die in einem Büro gearbeitet habe. Danach sei auch noch eine zweite Frau attackiert worden.

(csr)