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Düsseldorf: Mann fällt auf der Rheinuferpromenade von der Brüstung

Rettungseinsatz in Düsseldorf : Mann fällt auf der Rheinuferpromenade von der Brüstung

Am Samstagabend stürzte in Höhe des Schlossturms am Burgplatz aus bislang ungeklärter Ursache ein 32-jähriger Mann von der Brüstung des Gehweges an der Rheinuferpromenade. Er blieb am Ufer schwer verletzt liegen und musste durch die Höhenretter der Feuerwehr gerettet werden.

Kurz nach 19 Uhr hatten Passanten den Rettungsdienst gerufen. Der Leitstellendisponent entsandte umgehend einen Rettungswagen sowie den Notarzt zur Einsatzstelle unterhalb der Rheintreppen. Als der Rettungsdienst nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle eintraf, fanden sie den verletzten Mann im Uferbereich des Rheins vor.

Da sich der Transport des Verletzten über den Uferbereich und die schmale Zugangstreppe als schwierig darstellte, wurden die  Höhenretter der Feuerwehr benachrichtigt, um den Verletzten aus seiner misslichen Lage zu befreien. Nach einer medizinischen Erstversorgung am Rheinufer erfolgte dann der Transport durch eine Schleifkorbtrage auf den Rheinuferweg, teilte die Feuerwehr am Sonntagvormittag mit. Zunächst wurde der Mann im Rettungswagen versorgt und dann in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr. Der Einsatz für die 18 Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst der Standorte Münsterstraße und Fürstenwall war nach zweieinhalb Stunden beendet. Warum der Mann vom Geländer fiel, ist nicht bekannt.

Nach dem tödlich verlaufenen Sturz eines Mannes am Rosenmontag 2011, der sich am Rheinufer an das alte Geländer am Unteren Rheinwerft gelehnt hatte und durch ein nicht verriegeltes  Tor rücklings gestürzt war, hatte die Stadt auf einem 800 Meter langen Stück ein 1,20 Meter hohes Eisengeländer angebracht; 2019 wurden die Handläufe noch einmal wegen geänderter gesetzlicher Vorgaben um zehn Zentimeter erhöht.