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Düsseldorf: Mann beißt Zugbegleiter in den Arm

Regionalexpress auf Weg nach Düsseldorf : Mann beißt Zugbegleiter in den Arm

Einem Zugbegleiter hat der Mann ins Gesicht geschlagen, einem anderen in den Arm gebissen. Zuvor wollte er nicht aus der Zugtoilette herauskommen. Am Hauptbahnhof in Düsseldorf ist er festgenommen worden.

Ein 27-jähriger Mann hat in der Nacht von Samstag im RE6 auf der Fahrt von Essen Hbf nach Düsseldorf Hbf randaliert. Der Mann schlug, trat und biss das Zugpersonal. Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Der Mann schloss sich direkt nach seinem Einstieg in die Toilette des Zuges ein. Das Zugpersonal forderte ihn mehrfach auf, die Toilettentür zu öffnen. Der Aufforderung kam er nicht nach. Als das Zugpersonal die Toilettentür öffnete, schlug der Tatverdächtige dem 53-jährigen Zugbegleiter unvermittelt ins Gesicht und trat um sich.

Ein 20-jähriger Mann beobachtete die Situation und brachte den renitenten Mann mit dem Personal zu Boden. Währenddessen biss der Verdächtige dem anderen Zugbegleiter (44) in den Unterarm. Als Bundespolizisten im Düsseldorfer Hauptbahnhof den Zug erreichten, fixierten die drei Männer den 27-Jährigen.

Danach wurde er zur Dienststelle gebracht. Nach der strafrechtlichen Belehrung konnte der Tatverdächtige von der Wache entlassen werden. Nun muss sich der 27-Jährige wegen der begangenen Körperverletzung verantworten.

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Bereits am Donnerstagabend sind zwei Jugendliche (beide 15) vor dem Hauptbahnhof ausgeraubt worden. Bundespolizisten fahndeten und stellten den 17-jährigen Verdächtigen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Der 17-Jährige fragte die beiden 15-Jährigen, ob diese ihm Geld wechseln könnten. Bei der Übergabe nahm er das Wechselgeld an sich und händigte seinen eigenen Geldschein nicht aus. Als dieser sich umdrehte und flüchten wollte, versuchten die Jugendlichen, ihn aufzuhalten. Dabei bedrohte der Tatverdächtige die beiden verbal und entkam.

Nachdem die 15-Jährigen den Vorgang und eine Täterbeschreibung bei der Bundespolizei geschildert hatten, fahndeten Beamte nach dem Verdächtigen im Nahbereich des Hauptbahnhofs. Der Verdächtige konnte gestellt werden und wurde zur Dienststelle gebracht.

Er konnte zweifelsfrei als Täter identifiziert werden. Anschließend wurde er belehrt und nach Rücksprache mit seinen gesetzlichen Vertretern von der Wache entlassen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen eines räuberischen Diebstahls eingeleitet.

(csr)