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Düsseldorf Hauptbahnhof: Beleidigung, Drogenfund und Körperverletzung

Einsätze am Düsseldorfer Hauptbahnhof : Wuppertaler beleidigt Polizei - die findet Drogen in seinem Rucksack

Beleidigung, Drogenfund und Körperverletzung: Die Bundespolizei hatte am Freitag und Samstag am Hauptbahnhof einiges zu tun. Ein junger Mann hatte Drogen dabei, ein Betrunkener schlug mit seiner Gehhilfe um sich.

Ein 23-Jähriger Wuppertaler lief am Samstagmittag um 13.40 Uhr an einer Streife der Bundespolizei vorbei und beleidigte sie mit den Worten "ACAB" - die englische Parole für "All cops are bastards" ("Alle Polizisten sind Bastarde").

Die Beamten hielten den Mann fest und stellten ihn zur Rede. Er wies den Vorwurf der Beleidigung ab. Die Beamten kontrollierten seine Personalien, woraufhin der Wuppertaler immer nervöser wurde. Die Beamten durchsuchten seinen Rucksack und entdeckten ein Tütchen mit Amphetamin, ein Tütchen mit Marihuana und 14 Ecstasy Tabletten. Ein Atemalkoholtest bei dem Tatverdächtigen ergab einen Wert von 0,4 Promille.

Die Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt, eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen der Beleidigung gefertigt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Mann schlug Beamten mit Gehilfe ins Gesicht

Bereits am Freitagabend um 21 Uhr hatte es einen weiteren Vorfall gegeben: Ein Mann hatte einem Sicherheits-Mitarbeiter der Deutschen Bahn mit seiner Gehhilfe ins Gesicht geschlagen. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Der 54-Jährige aus Polen hatte nach Angaben der DB-Sicherheit Reisende belästigt. Die Sicherheitsmitarbeiter erteilten ihm einen Platzverweis, dem der Mann aber nicht nachkam. Stattdessen schlug er seine Gehilfe dem 48-jährigen Sicherheitsmitarbeiter ins Gesicht. Dieser hatte nach der Attacke Schmerzen im Gesicht, konnte seinen Dienst aber fortsetzen.

Die Bundespolizei kam hinzu und nahm den 54-Jährigen vorläufig fest. Auf der Dienststelle beruhigte er sich. Es wurde ein Atemalkoholwert von 1,81 Promille gemessen. Es wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Danach konnte der Pole die Dienststelle mit einem Platzverweis für den Hauptbahnhof verlassen.

(aka)