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Düsseldorf-Gerresheim: Unfall nach Verfolgungsjagd - fünf Verletzte

Düsseldorf-Gerresheim : Unfall nach Verfolgungsjagd - fünf Verletzte

Nach einer Verfolgungsjagd in Düsseldorf-Gerresheim sind das Fluchtfahrzeug und ein Zivilwagen der Polizei zusammengestoßen. Fünf Personen, darunter zwei Beamte, wurden verletzt. Im Pkw der Flüchtigen wurden Betäubungsmittel, Messer und Waffe gefunden.

Ein Pkw-Fahrer hat am späten Sonntagabend versucht, sich einer Polizeikontrolle durch Flucht zu entziehen. Er kollidierte mit einem Zivilwagen der Polizei. Bei dem Unfall wurden zwei Beamte, der Fahrer des Pkw sowie zwei weitere Insassen zum Teil schwer verletzt.

Der 27 Jahre alte Opel-Fahrer war ohne Führerschein, mit gestohlenen Kennzeichen und wohl unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs. In dem Auto fanden die Polizisten Drogen, Messer und eine Waffe. Der Fahrer und seine Begleiter wurden festgenommen.

Gegen 23 Uhr beabsichtigte eine Streife der Düsseldorfer Polizei einen Opel-Fahrer zu kontrollieren, der auf dem Hellweg mehrere rote Ampeln missachtet hatte. Als die Beamten ihn mit Anhaltezeichen und eingeschaltetem Blaulicht aufforderten, zu stoppen, fuhr der Mann weiter und flüchtete. Auf seiner Flucht über innerstädtische Straßen kam es zu einer Gefährdung, wobei ein Fußgänger sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnte, um nicht von dem Opel erfasst zu werden.

Im weiteren Verlauf kollidierte der flüchtende Autofahrer beim Abbiegen an der Kreuzung Quadenhofstraße / Hatzfeldstraße frontal mit einem entgegenkommenden Zivilwagen der Polizei. Bei dem Zusammenstoß wurden die beiden Beamten (28 und 35 Jahre alt) leicht verletzt. Der Opel-Fahrer und seine beiden Mitfahrer im Alter von 34 und 41 Jahren verletzten sich ebenfalls, zum Teil schwer.

Da der Fahrer offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Wegen der aufgefundenen Betäubungsmittel und der Druckgaswaffe, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie der entwendeten Kennzeichen, fertigten die Beamten entsprechende Strafanzeigen. Der polizeibekannte Fahrer soll noch am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden.

(csr)