Düsseldorf-Garath: Feuerwehr muss 280 Kilogramm schwere Frau aus Wohnung retten

Einsatz in Düsseldorf-Garath : Feuerwehr muss 280 Kilogramm schwere Frau aus Wohnung retten

Am Mittwoch kam es zu einem medizinischen Notfall in Garath. Eine 280 Kilogramm schwere Patientin musste durch Spezialkräfte der Feuerwehr aus ihrer Wohnung gebracht werden. Ein Kran sowie die Höhenretter waren im Einsatz.

Die Feuerwehr wurde am Mittwochvormittag um 8.38 Uhr über den medizinischen Notfall in Garath informiert. Aufgrund der geschilderten Situation vor Ort schickte der Leitstellendisponent einen Rettungswagen sowie einen Notarzt zur gemeldeten Adresse.

Die Notfallsanitäter führten eine medizinische Erstversorgung der 62-jährigen Mieterin durch. Aufgrund des sehr hohen Körpergewichtes der Patientin war ein normaler Transport aus dem zweiten Obergeschoss über den Treppenraum des Wohnhauses nicht möglich.

Für einen patientengerechten Transport wurden Spezialkräfte der Feuerwehr zur Einsatzstelle geordert. Zur Unterstützung rückten ein Löschfahrzeug der Feuerwache Garath, der Feuerwehrkran sowie die Höhenretter zu der Einsatzstelle aus. Während der Notarzt die Mieterin weiterhin medizinisch versorgte, bereiteten die Rettungskräfte der Feuerwehr den Transport mittels Spezialtrage und Feuerwehrkran vor.

Zur Rettung der gut 280 Kilogramm schweren Frau musste der Feuerwehrkran vor dem Haus in Stellung gebracht sowie eine Gondel am Kran befestigt werden. Nach der abgeschlossenen notärztlichen Versorgung der Patientin konnte sie in Ihrer Wohnung auf die Spezialtrage gelagert und im Anschluss über den Balkon in die Gondel gehoben werden.

Diese Maßnahme wurde die ganze Zeit durch die Höhenretter begleitet, welche die Sicherung der Patientin und ihre medizinische Betreuung während des Transportes übernahmen. Am Boden angekommen, konnte die Frau in einen speziellen Rettungswagen für schwergewichtige Menschen umgelagert und im Anschluss in ein Düsseldorf Krankenhaus transportiert werden.

Bei dieser Rettungsaktion waren Einsatzkräfte der Wachen Frankfurter Straße, Münsterstraße, Posener Straße und Hüttenstraße im Einsatz. Die letzten der rund 30 Einsatzkräfte kehrten nach gut dreieinhalb Stunden zu ihren Wachen zurück.

(csr)
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