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Düsseldorf: Erneut Waffenverbotszone im Hauptbahnhof

Düsseldorf : Erneut Waffenverbotszone im Hauptbahnhof

Die Bundespolizei richtet am kommenden Wochenende erneut sogenannte Waffenverbotszonen ein - unter anderem am Düsseldorfer Hauptbahnhof. In der Zeit soll dort verstärkt nach gefährlichen Gegenständen und Waffen gesucht werden.

Eine sogenannte Waffenverbotszone richtet die Bundespolizei am kommenden Wochenende (25. bis 27. Juni) im Hauptbahnhof Düsseldorf ein. Täglich in der Zeit von 14 bis 6 Uhr am Folgetag werde verstärkt nach gefährlichen Gegenständen und Waffen gesucht, sagte ein Sprecher. „Zu den gefährlichen Gegenständen zählt alles, was sich dazu eignet einen Menschen zu verletzen.“

Während der Corona-Pandemie sei die Anzahl der Gewaltdelikte „trotz Ausbleibens des Disko- und Partyverkehrs sowie Anreisen zu Veranstaltungen“ nicht signifikant gesunken. Ein Großteil der Gewaltstraftaten finde an Samstagen und Sonntagen statt, sagte der Sprecher. Daher werde man am kommenden Wochenende neben Düsseldorf auch in den Hauptbahnhöfen Duisburg und Oberhausen wieder verstärkt nach Schuss-, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen suchen.

Auch Küchenmesser, Korkenzieher oder Scheren sind für die besagte Zeit an den Bahnhöfen verboten - sodass die Polizei ein Recht zur Kontrolle und Sicherstellung hat.

Der Geltungsbereich der Verbotszone umfasst die Hauptbahnhöfe mit ihren Gebäudekomplexen sowie den Gleisanlagen. Ausgenommen davon ist der U-Bahn- und Stadtbahn-Bereich. Die Verfügung gilt für alle Personen, die diesen Geltungsbereich betreten oder sich in diesem aufhalten.

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Ein Zuwiderhandeln gegen die Anordnung wird eine Sicherstellung der gefährlichen Gegenstände zur Folge haben. Des Weiteren kann ein Platzverweis sowie ein Zwangsgeld in Höhe von 200 Euro verhängt werden.

(csr)