Düsseldorf: Erkrather liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei und flieht mit 130 km/h

Verfolgungsjagd in Düsseldorf : Erkrather flieht mit 130 km/h vor der Polizei

Er war ohne Führerschein, aber mit Drogen unterwegs: Ein Mann aus Erkrath hat sich am Donnerstagabend eine Verfolgungsjagd mit der Düsseldorfer Polizei geliefert. Er wurde festgenommen.

Gegen 22.20 Uhr war der 48-Jährige in seinem Golf im Stadtteil Lierenfeld aufgefallen, weil die Beleuchtung des Wagens defekt war. Eine Funkstreife wollte ihn anhalten, doch der Mann fuhr laut Polizei einfach weiter. Über Gerresheim heizte er mit teils bis zu 130 Stundenkilometern - so die Polizei - nach Erkrath. Die Funkstreife blieb an ihm dran.

An der Kirchstraße in Erkrath kollidierte der Mann mit einer Verkehrsinsel. Dabei wurden die Reifen und Felgen seines Autos beschädigt. An der Kreuzstraße verlor der Golf dann noch einen Reifen. Auf der Hochdahler Straße stoppe er schließlich.

Im Polizeibericht heißt es, dass die Beamten sich mit gezogener Waffe dem Beschuldigten näherten. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.

Im Auto des Mannes fand die Polizei Drogen, die in Kügelchen verpackt waren. Er hatte aber nach Beobachtung der Beamten schon während der Fahrt etwas von dem Stoff aus dem Fenster des Autos geworfen. Außerdem hatte er über 2000 Euro Bargeld dabei - laut Polizei "in typischer Dealgeldstückelung".

Geld und Auto wurden sichergestellt. Wie sich herausstellte, hat der Mann bereits seit April 2009 keinen Führerschein. Eine Blutprobe wurde entnommen.

(hpaw)
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