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Düsseldorf: Eine Festnahme bei Autoposer-Kontrollen

Zehn Autos sichergestellt : Festnahme bei Autoposer-Kontrollen in Düsseldorf

Eigentlich war das Spezialteam der Polizei und Stadt auf der Suche nach unzulässig umgebauten Fahrzeugen. Dabei konnten aber auch zahlreiche andere Verstöße geahndet werden.

Eine Festnahme, zehn sichergestellte Fahrzeuge und 4500 Euro eingezogen – das sind die Ergebnisse der Schwerpunktkontrollen der Poser- und Tuningszene rund um die Königsallee an diesem Wochenende. Durchgeführt wurden diese von der AG Tuning, zu der die Kriminalpolizei, die Vollstreckungsbehörde der Stadtkasse und die Zulassungsbehörde gehören.

Während am Freitagabend noch keine Auffälligkeiten registriert werden konnten, gab es in der Samstagnacht für das Einsatzteam viel zu tun. Insgesamt wurden 87 Fahrzeuge kontrolliert, von denen zehn Fahrzeuge direkt aus dem Verkehr gezogen wurden, da sie technische Mängel oder unzulässige Veränderungen aufwiesen. Aus diesen Gründen und wegen erloschener Betriebserlaubnis wurden auch 13 Anzeigen geschrieben und 29 Verwarngelder verlangt.

Ein 33-Jähriger, der mit Haftbefehl gesucht wurde, konnte zudem festgenommen werden. Ein Fahrer erhielt eine Anzeige wegen zu hoher Geschwindigkeit und der Vollstreckungsbehörde war es möglich, an Ort und Stelle zehn ausstehende Geldforderungen in einer Gesamthöhe von 4500 Euro einzuziehen.

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Die Polizei und die beteiligten Behörden kündigen bereits weitere Kontrollen an. Die AG Tuning soll verhindern, dass sich eine illegale Poser- und Raserszene in Düsseldorf etabliert. Die üblichen Treffpunkte sind die Kö, wo die Wagen oftmals mit heulenden Motoren und quietschenden Reifen auf und ab fahren, das Robert-Lehr-Ufer und das Mannesmannufer. Am Mannesmannufer soll eine fest installierte Schranke künftig die Autoposer-Szene fernhalten. Aber auch die Königsallee wird deswegen am Wochenende immer wieder gesperrt.