Düsseldorf-Düsseltal: Feuerwehr rettet Mieter aus brennender Wohnung

Düsseldorf-Düsseltal : Feuerwehr rettet Mieter aus brennender Wohnung

Eine Wohnung im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses im Düsseldorfer Stadtteil Düsseltal hat am Mittwochabend gebrannt. Die Feuerwehr rettete den Mieter aus den Flammen.

Die Feuerwehr Düsseldorf wurde um 22.24 Uhr alarmiert. In der Eduard-Schloemann-Straße brannte es in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Der Mieter der Brandwohnung konnte durch die Einsatzkräfte aus seiner Wohnung gerettet werden. Nach einer ersten medizinischen Versorgung durch einen Notarzt wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Ein Löschtrupp bekämpfte die Flammen mit einem Löschrohr, sodass die Flammen kurze Zeit später gelöscht waren. Insgesamt befreiten die Einsatzkräfte sechs Wohnung von giftigem Qualm.

Gegen halb elf am Mittwochabend informierten mehrere Anrufer die Feuerwehr über das Feuer. Die Anwohner berichteten, zunächst einen Knall gehört zu haben und dann Feuerschein aus einer Wohnung an der Eduard-Schloemann-Straße zu sehen.

Nachbarn berichteten dem Feuerwehrleuten vor Ort, dass sich der 53-jährige Mieter noch in seiner Wohnung befände. Der Einsatzleiter schickte zwei Rettungstrupp zur Menschenrettung ins Gebäude. Zu diesem Zeitpunkt quoll bereits Brandrauch aus der Wohnungstür.

Nach dem die Einsatzkräfte die Tür gewaltsam geöffnet hatten, konnten der vermisste Miete, trotz völliger Verrauchung der Wohnung schnell gefunden und ins Freie gebracht werden. Im Anschluss daran übernahmen Notfallsanitäter und ein Notarzt die erste medizinische Versorgung des Mannes. Anschließend wurde er ins Krankenhaus gebracht.

Nach den erfolgreichen Löschmaßnahmen befreite die Feuerwehr die Brandwohnung mit zwei Hochleistungslüftern von giftigem Brandrauch. Fünf weitere Wohnungen mussten ebenfalls belüftet werden.

Während der Einsatzdauer wurden die rund 20 Mieter des Mehrfamilienhauses durch die Feuerwehr betreut. Im Anschluss an den Einsatz konnten sie in ihre Wohnungen zurückkehren.

Zur Ermittlung der Brandursache wurde die Kriminalpolizei hinzugezogen. Zur Höhe des Sachschadens kann zurzeit noch keine genaue Aussage getroffen werden. Die letzten der rund 20 Einsatzkräfte kehrten nach gut 90 Minuten zu ihren Wachen zurück.

(csr)
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