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Düsseldorf-Altstadt: Ermittlungen wegen Volksverhetzung gegen Randalierer

Düsseldorf-Altstadt : Ermittlungen wegen Volksverhetzung gegen Randalierer

Volksverhetzende Äußerungen hat ein Mann auf dem Burgplatz in der Düsseldorfer Altstadt vor Passanten geäußert. Es kam zu einem Polizeieinsatz. Dabei hat ein zunächst Unbeteiligter einen Beamten angegriffen. Beide mussten die Nacht in einer Zelle verbringen.

Wegen Volksverhetzung und Widerstands gegen Polizeibeamte wird gegen einen 50-jährigen polizeibekannten Mann mit Wohnsitz in Berlin ermittelt. Gegen einen zunächst unbeteiligten 56-jährigen Düsseldorfer wird in diesem Zusammenhang ebenfalls wegen Widerstands ermittelt. Er hatte bei dem Einsatz in der Altstadt als Unbeteiligter einen Beamten angegriffen und leicht verletzt. Beide Männer mussten die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen.

Am Mittwochabend um 19.25 Uhr wurden Beamte der Inspektion Mitte zur Freitreppe am Burgplatz gerufen, weil ein Mann dort vor zahlreichen Altstadtbesuchern volksverhetzende Äußerungen von sich gab und Plakate mit diffusem politischem Inhalt präsentierte. Der Mann zeigte sich bei Ansprache uneinsichtig und aggressiv und sollte in Gewahrsam genommen werden.

Als die Beamten mit dem Beschuldigten den Streifenwagen erreichten, leistete der 50-Jährige Widerstand und sollte gefesselt werden. In diesem Moment trat der bis dahin unbeteiligte 56-Jährige hervor und versetzte einem Beamten einen Faustschlag. Beide Männer konnten überwältigt werden und mit Unterstützungskräften in Gewahrsam genommen werden.

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Der 50-Jährige stand offenbar unter Drogeneinfluss, der 56-Jährige unter Alkoholeinfluss. Beiden wurden Blutproben entnommen. Der Beamte war nicht mehr dienstfähig. Wegen der Gewichtung der Straften mit volksverhetzendem Hintergrund liegen die Ermittlungen beim Staatsschutz der Düsseldorfer Polizei. Der Berliner ist nach den vorliegenden Erkenntnissen bereits mehrfach bei ähnlichen Sachverhalten aufgefallen.

(csr)