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Bilanz der Feuerwehr Düsseldorf: 1000 Einsätze am Wochenende, drei Rettungsaktionen im Rhein

Bilanz der Feuerwehr Düsseldorf : 1000 Einsätze am Wochenende, drei Rettungsaktionen im Rhein

Zu mehr als 1000 Einsätzen musste die Feuerwehr Düsseldorf am letzten Ferienwochenende ausrücken. Darunter waren zahlreiche Löscheinsätze und drei Rettungsaktionen auf dem Rhein.

Insgesamt 60 Feuermeldungen wurden in den drei Tagen über den Notruf gemeldet, darunter 16 Alarme wegen ausgelösten Rauchmeldern, 13 brennende Müllbehälter, viele davon an Haltestellen, sowie zwei Vegetationsbrände.

Am Freitagmorgen um 8.24 Uhr schlug ein Rauchmelder in Eller Alarm. Die Einsatzkräfte der Feuerwachen Behrenstraße konnten einen Bewohner aus seiner verrauchten Wohnung retten. Ursache für den Einsatz war ein angebranntes Essen. Eine anschließende medizinische Behandlung im Krankenhaus war für den Bewohner nicht notwendig.

Am Samstag gegen 17.30 Uhr meldeten Anrufer eine brennende Gasflasche in einem Kleingartenverein in Oberbilk. Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte durch das Zudrehen der Gasflasche verhindert werden, sodass die Feuerwehr nicht weiter tätig werden musste.

Am Sonntagmorgen gegen 5.50 Uhr brannten rund 30 Quadratmeter einer Wiese an der Eckener Straße in Unterrath. Die Besatzung eines Löschfahrzeuges konnte das Feuer löschen.

Im gleichen Zeitraum rückten die Feuerwehrleute zu 77 technischen Hilfeleistungen aus. In zehn Fällen hatten die Anrufer Gasgeruch wahrgenommen oder ein Kohlenstoffmonoxidmelder in einem Wohnhaus hatte ausgelöst. Hier konnte zusammen mit den Mitarbeitern der Netzgesellschaft Düsseldorf schnell Entwarnung gegeben werden.

In sieben Fällen mussten Heizungsanlagen außer Betrieb genommen werden. 16 Mal gab es medizinische Notfälle in verschlossenen Wohnungen, bei denen die Feuerwehr über die Fenster oder Türen in das Gebäude vordringen musste. Außerdem wurde elf Ölverschmutzungen auf Straßen beseitigt.

Zu drei Rettungseinsätzen auf dem Rhein musste die Feuerwehr am Wochenende ausrücken. Am Samstag um 16.36 Uhr wurde ein Mensch Höhe Himmelgeist im Rhein gesichtet. Durch Einsatzkräfte aus dem Rhein-Kreis Neuss konnte er gerettet und auf Neusser Seite an Land gebracht werden.

Am Sonntag rückte die Feuerwehr Düsseldorf innerhalb von 90 Minuten zu zwei weiteren Rettungsaktionen aus. Um 14.20 Uhr wurde ein Mann im Rhein in Höhe des Lohauser Deichs gesichtet. Der Schwimmer konnte eigenständig das Wasser an der Flughafenbrücke unverletzt verlassen.

Um 16.03 Uhr erhielt die Feuerwehr Düsseldorf einen Notruf aus dem Bereich des Paradiesstrands im Düsseldorfer Hafen. Ein 18-jähriger Mann war beim Baden von einer Welle mitgerissen worden und dann untergegangen. Nach rund vier Stunden musste die Rettungsaktion erfolglos abgebrochen werden.

Die Feuerwehr weist erneut darauf hin, wie gefährlich das Baden im Rhein ist. Auch wenn in dem betreffenden Bereich kein Badeverbot gilt, so ist das Schwimmen in der Schifffahrtsstraße lebensgefährlich.

Starke Strömungen und Strudel sind meist nicht zu erkennen und auch für geübte Schwimmer eine große Gefahr. Grundsätzlich verboten ist das Schwimmen 100 Meter oberhalb und unterhalb von Rheinhäfen sowie an Brücken, Schiffs- und Fährlandestellen, Schleusen, Vorhäfen, Umschlagstellen und Werften.

Die Notfallsanitäter von Feuerwehr, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe und Malteser Hilfsdienst rückten am Wochenende zu insgesamt 891 Einsätzen aus. Davon absolvierten die Rettungswagenbesatzungen 512 Notfalleinsätze, bei denen in 116 Fällen der Notarzt zur Unterstützung vor Ort war.

Kreislaufprobleme aufgrund der Hitze oder allergische Reaktionen durch Wespenstiche waren häufig der Grund für die medizinische Hilfe. Ebenfalls gab es mehrere Verletzungen durch Stürze im Freien, die anschließend eine Weiterbehandlung im Krankenhaus notwendig machten. Zudem führten Krankenwagen für Patienten, bei denen kein Notfall vorlag, 379 Transporte durch.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Neue Drehleitern für Feuerwehr Düsseldorf

(csr)